Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) nach starker Gewichtsabnahme

Hautfalten nach starker Gewichtsabnahme  (c) Bigstockphoto.com/82251242/Rangizz
Hautfalten nach starker Gewichtsabnahme (c) Bigstockphoto.com/82251242/Rangizz
Geschrieben von Dariusz

Ein schlanker, durchtrainierter Körper ist heutzutage „in“. Ein attraktives Aussehen und schlanke Figur ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern können sogar die Chance auf einen lukrativen Job erhöhen und helfen, den richtigen Partner zu finden. Ein gesunder und schlanker Körper stärkt zudem das Selbstwertgefühl. Das alles sind Gründe genug, um dieses Vorhaben in der Praxis erfolgreich umzusetzen. Das kann allerdings Menschen mit Übergewicht viel schwerer fallen als denjenigen, die nur weniger Kilo abspecken müssen. Übergewichtige Personen müssen sich viel mehr Mühe geben, um ihre Figur durch Sport und richtige Ernährung auf die idealen Maße runter zu setzen. Bei Menschen mit Übergewicht kann eine radikale Gewichtsabnahme neue Probleme auf den Plan rufen: Ist die Arbeit getan und der Plan ist aufgegangen, bleibt oft viel schlaffer Haut zurück. Speziell die Bauchgegend ist von diesem Problem betroffen, was im Endeffekt mit verständlicher Unzufriedenheit verbunden ist.

Die sogenannten Problemzonen

Neben den Brüsten bei den Frauen gibt es noch andere Regionen des menschlichen Körpers, mit denen sowohl Frauen wie Männer ihre Problemchen haben. Der Bauch ist dabei in diesem Zusammenhang der größte Sorgenmacher, dicht gefolgt von den Oberschenkeln, Beinen und den Hüften. In der Bauchgegend setzen sich jedoch die überschüssigen Pfunde am schnellsten an. Es ist auch ziemlich schwer, an dieser Stelle die Fettpolster wieder loszuwerden. Und wenn das gelingt, fühlt man sich weiterhin unattraktiv, weil die unansehnlichen Hautfalten ein Hindernis auf dem Weg zur Wunschfigur darstellen.

Wieso bekommt man einen Hängebauch

Hautfalten nach starker Gewichtsabnahme

Hautfalten nach starker Gewichtsabnahme (c) Bigstockphoto.com/82251242/Rangizz

Nach einem radikalen Fettabbau hat die gedehnte Haut kaum Zeit, sich der neuen Figur hundertprozentig anzupassen. Die Fettzellen lassen sich ohne Weiteres abbauen, was bei den Hautzellen nicht der Fall ist – die Haut bildet sich nur im geringen Umfang von Natur aus zurück. Ohne Hilfe von außen wird es sehr schwer, die Hautfalten zu eliminieren. Mit dem fortschreitenden Alter gestaltet sich das umso schwieriger, weil die Haut mit der Zeit an Elastizität verliert. Der Körper produziert im Alter immer weniger Elasthan und Kollagen. Die Hautzellen können dadurch weniger wichtiger Nährstoffe speichern, was einen schlaffen Bauch als Folge hat. Allerdings betrifft dieses Problem nicht nur schlank gewordene Menschen – auch Männer oder Frauen, die von Natur aus schlank sind, können Probleme mit einem schlaffen Bauch bekommen. Bei jungen und fitten Menschen oder nach einer Schwangerschaft regeneriert sich die Haut nach einer gewissen Zeit von alleine, wenn auch nicht vollständig. Und da muss man bestimmte Maßnahmen zur Wiederherstellung eines flachen und straffen Bauches ergreifen.    

So strafft man schlaffe Haut am Bauch

Mit ein Paar gezielten Tipps ist man in der Lage, seine schlaffe Bauchdecke zu straffen. Und so wird das gemacht:

  1. Ernährungsumstellung. Es ist kein Geheimnis mehr, dass eine negative Kalorienbilanz die überflüssigen Pfunde purzeln lässt. Wichtig ist jedoch nicht nur das was, sondern wie man isst. Man sollte feste Essenszeiten einplanen, die Mahlzeiten auf mehrere kleinere statt drei großen Mahlzeiten verteilen und bewusster essen. Empfehlenswert ist vor allem der Verzehr von gegartem Gemüse, Vollkornprodukten, Reis, fettarmen Milchprodukten sowie fettarmem Fleisch und Fisch. Man sollte weniger Hülsenfrüchten und Rohkost essen, weil diese Produkte den Bauch aufblähen. Eine straffere und glattere Haut wird dagegen von Nahrungsmitteln mit Vitamin B wie Feldsalat, Bananen, Grünkohl, Blumenkohl, Makrele, Hühnchen, Kalbfleisch, Spinat, Hering und Avocado, gefördert. Die Ernährung sollte dauerhaft umgestellt werden, Diäten haben meistens keinen Sinn, weil sie den Jo-Jo-Effekt hervorrufen.
  2. Bewegen Sie sich viel! Um einen schlanken und straffen Bauch zu bekommen, ist viel Bewegung notwendig. Dafür eignen sich besonders aerobe Sportarten wie Schwimmen, Rad fahren oder Laufen, auch Nordic Walking und Aerobic können dabei behilflich sein. Im Alltag sollte man bewusst auf Bewegung setzen und beispielsweise die Treppe statt des Aufzugs nehmen, ab und zu in die Arbeit radeln oder tanzen gehen. Wichtig ist, dass man in Bewegung bleibt und das mindestens 3-4 Stunden pro Woche (mindestens 30 Minuten pro Einheit). Sind die schlafen Bauchfalten weg, sollte man sich um die Fitness der Bauchmuskeln kümmern und diese in Form bringen. Das erreicht man mit folgenden Bauchübungen:

a. Sit-ups. Eine klassische Bauchübung, die die gesamte Bauchmuskulatur trainiert.

Ausführung: Man legt sich rücklings auf den Boden, die Beine befinden sich leicht voneinander entfernt und angewinkelt. Die Arme gestreckt entlang des Körpers auf dem Boden halten. Jetzt die Brust in Richtung Knie bewegen, dann den Bauch in Richtung der Oberschenkel drücken, bis der Oberkörper senkrecht zum Boden steht, ausatmen. Danach den Oberkörper wieder langsam nach hinten senken und dabei in leichte Krümmung gehen, um den Oberkörper kontrolliert auf dem Boden zu bringen, einatmen.

Anfänger: 3 Wiederholungen mit je 5 x 5 Sekunden Haltephase und 90 Sekunden Pause.

Fortgeschrittene: 5 Wiederholungen mit je 8 x 6 Sekunden Haltephase und 60 Sekunden Pause.

Zielmuskeln: Bauchmuskel, gerade; Pyramidenförmiger Muskel

Unterstützende Muskulatur: Bauchmuskel, schräg.

Mit gezieltem Bauchtraining zu straffem Bauch

Ohne Bewegung kein straffer Bauch (c) Bigstockphoto.com/116411615/undrey

b. Crunch. Eine der populärsten Bauchübungen.

Ausführung: Mit dem Rücken auf den Boden legen, die Beine anwinkeln, die Knie parallel zu Schulter halten. Die Füße flach auf den Boden legen, die Arme seitlich am Kopf (Ellenbogen zeigen ach außen) halten oder nach vorne strecken. Jetzt den Kopf und Rücken vom Boden abheben und die Brust Richtung Knie ziehen. Der Kopf wird gerade gehalten, dabei zur Decke schauen, der Rücken ist leicht gekrümmt. Nach 1 bis 2 Sekunden langsam zu Ausgangsposition zurückkehren.

c. Plank (Brett)

Ausführung: Ausgangsposition ist ähnlich wie bei Liegestützen, aber man stützt sich vorne auf den Ellenbogen ab. Beine sind hinten gestreckt., Fußspitze halten Kontakt zum Boden. Der ganze Körper – vom Kopf bis zu den Füßen – bildet eine gerade Linie, den Po nicht zu hoch halten. Diese Position erfordert eine Grundspannung des gesamten Körpers, Bauchmuskel inklusive. Je nach Leistungslevel zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten halten, dabei normal atmen. Danach eine Pause von 1 Minute machen, wiederholen.

Mit gezielten Tipps zu einem flachen und starffen Bauch

Mit gezielten Tipps zu einem flachen und straffen Bauch (c) Bigstockphoto.com/139596728/Ammentorp

3. Ein operativer Eingriff. Um die Bauchdecke dauerhaft zu straffen, muss man manchmal die Hilfe eines Schönheitschirurgen aufsuchen. Bei solchem Eingriff entfernt man operativ die überschüssige, schlaffe Haut, die verbliebene Haut wird so vernäht, dass die Bauchdecke wieder straff aussieht. Es gibt viele Gründe, die für eine operative Entfernung der schlaffen Bauchdecke sprechen. Einige Gründe findet man zum Beispiel auf der Website beleco.at. Eine Fettabsaugung, eine partielle Abdominoplastik oder Bodylifting gehört auch zu den Methoden, mit denen man einen straffen, schlanken Bauch wieder erlangt.

Mehr Infos:

http://www.salzburg24.at/bauchdeckenstraffung-fuer-einen-straffen-flachen-bauch/4343492

http://www.onmeda.de/video/bauchdeckenstraffung.html

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