Sportschuhe im Studio

Redaktion
Geschrieben von Redaktion

Im Sporttraining hat ein richtiger Schuh den wichtigsten Platz. Sportschuhe begleiten uns in den täglichen sportlichen Aktivitäten und tragen dazu bei, die sportlichen Erfolge je nach Sportart zu verbessern und die Gesundheit, vor allem von den unteren Extremitäten, zu schützen. Deswegen sollte man sich bei der Auswahl der optimalen Sportschuhe immer Zeit lassen, damit die Wahl auf den richtigen Schuh fällt. Ein falsch gewählter Schuh kann mitunter zu gesundheitlichen Problemen führen, eine schlechte Fußhaltung ist nur ein davon. Der richtige Sport- und Fitnessschuh spielt deswegen eine große Rolle, und das nicht nur bei den Sportprofis, sondern eben auch bei den Freizeitsportlern.

Egal, ob du irgendeine Sportart im Verein ausübst oder gerne mal ins Fitnessstudio gehst – du wirst es sofort merken, dass je nach Belag und Sportart ein passender Sportschuh benötigt wird. Ein Laufschuh ist beispielsweise für ein Aerobictraining ungeeignet, und umgekehrt: Mit einem Fitnessschuh für die Aerobickurse wirst du bei einem Lauftraining auf Dauer medizinische Probleme bekommen. Ein richtiger Schuh für die richtige Sportart macht das Training selbst nicht nur angenehmer, sondern du trainierst effizienter und gesünder.

So findest du den passenden Sportschuh

Im Handel werden unzählige Sportschuhe angeboten, da fällt manchmal die richtige Auswahl gar nicht so leicht. Die meisten Sportler befassen sich mit dieser Thematik nicht besonders umfassend, obwohl es insbesondere für Läufer und Fitnesssportler eine große Rolle spielt.

Sportschuhe im Fitnesstraining

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Das Training in einem Fitnessstudio stellt besondere Anforderungen an die Wahl der richtigen Schuhe. Für die Aerobickurse, Krafttraining, Crosstraining oder Cardiotraining benötigst du speziell für die jeweilige Trainingsart hergestellte Sportschuhe. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern es schützt vor Fehlbelastungen und Verletzungen. Im Allgemeinen solltest du bei Fitnessschuhen auf die richtige Schuhgröße achten. Sie sollen etwa ½-1 Daumenbreite Platz zur Fußspitze lassen.

Bei Personen, die spezielle orthopädische Einlagen tragen, soll der Schuh um eine Nummer größer gewählt werden. Für den Schuhkauf ist auch der Tageszeitpunkt von Bedeutung. Am besten kaufst du die Fitnessschuhe morgens (das betrifft aber nicht die Laufschuhe!). Am Nachmittag ist der Fuß in der Regel etwas angeschwollen, dein Fuß entspricht dann nicht deiner tatsächlichen Fußgröße. Darüber hinaus denk immer daran, dass die Füße meistens unterschiedlich groß sind, deswegen empfiehlt es sich stets beide Schuhe anzuprobieren und in einige Minuten zu gehen/laufen. Speziell für den Aerobicbereich solltest du Schuhe wählen, die folgende Merkmale aufweisen:

  • der Schuh soll einen festen Seitenhalt bieten, er darf nicht zu locker auf dem Fuß sitzen
  • ein höherer Schaft gibt mehr Stabilität und vor allem bei seitlichen Belastungen mehr Sicherheit
  • ein gutes Dämpfungssystem dämpft die muskulären Belastungen ab und schützt vor Über- und Fehlbelastungen
  • trainierst du öfters Step-Aerobic, dann wähle einen Schuh mit Vorfußdämpfung, weil hier der vordere Teil des Fußes stärker belastet wird
  • die Außensohle sollte im Vorfußbereich eine hohe Flexibilität gewährleisten, weil dadurch die koordinativen Schritte in einer Aerobicstunde unterstützt werden
  • Mittelfußbereich soll leicht verstärkt werden.
  • Für eine Aerobicstunde ist zum Beispiel der Reebok Traintone Viva Mid bestens geeignet, den kann man ab etwa 70 € bekommen, oder auch der Puma Flextrainer SL Wn’s, der im selben Preissegment liegt.

Ein Allroundschuh

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Diese Art von Fitnessschuhen passt bestens für die Fitnesseinsteiger. Allroundschuhe für Fitnesstraining sollten lediglich eine gute Dämpfung und stabilen Halt garantieren. Prädestiniert dafür ist zum Beispiel der Nike Air Max Torch, den man ab etwa 100 € bekommen kann. Der Allroundschuh, auch Crosstrainingsschuh genannt, ist vielseitig einsetzbar. Er soll folgende Voraussetzungen erfüllen:

– gute Dämpfung und ein fester Halt

– eine abriebfeste Außensohle, die nicht mit Karbon verstärkt ist

– Außensohle mit leichter Abrundung.

Laufschuh

Joggingsportler oder Läufer brauchen für ihre Sportart jedenfalls einen geeigneten Schuh. Wichtig ist vor allem, dass du dich bei der Auswahl eines passenden Laufschuhs in einem Fachgeschäft beraten lässt, weil dabei einige wichtige Dinge zu beachten sind. Darauf solltest du ein besonderes Augenmerk geben:

  • kaufe Laufschuhe immer abends. Zu dieser Zeit ist dein Fuß angeschwollen und hat in etwa dieselbe Größe, wie nach einem Lauf
  • achte auf die verschiedenen Laufschuh-Kategorien, wie z.B. Motion-Control, Neutral-, Trail, Wettkampf- oder Cushionschuh
  • nach etwa 800 bis 1.200 Laufkilometern verliert der Laufschuh seine Eigenschaften und soll ausgetauscht werden
  • sinnvoll ist ein Paar Laufschuhe zu haben, die man dann entweder in der Halle/Fitnessstudio oder draußen auf der Straße nutzen kann.

Die klassischen Laufschuhe sind in den letzten Jahren salonfähig geworden. Vor allem bei Szene-Leuten wurden die einstigen Laufschuhe zu Fashionhit geworden – so entstand der Sneaker. Der Laufschuh, der ursprünglich für Marathonläufer und Freizeitjogger vorbehalten war, ist dank seines zeitlosen Designs zum Mode Hit der Szene geworden. Modische und bequeme Sneakers findest du übrigen im Onlineshop von sneaxs.de

Sportschuhe fürs Krafttraining

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Kraftsportler sind während des Work-outs extremen Kräften ausgesetzt. Sie brauchen in erster Linie einen stabilen und rutschfesten Halt. Das gibt ihnen ein spezieller Sportschuh für Krafttraining. Die beste Lösung in diesem Bereich bieten Barfuß- oder Zehenschuhe sowie spezielle Schuhe für Gewichtheber. Nicht geeignet sind dagegen die normalen Fitness- oder Laufschuhe, die eine gute Dämpfung aufweisen und deswegen für das Krafttraining vom Nachteil sind.

Ziemlich populär für das Krafttraining ist das Modell Chucks by Converse. Dieser Schuh hat eine flache Sohle, was ihn besonders stabil macht. Eine Dämpfung ist hier kaum vorhanden, was einen zusätzlichen Vorteil für das Krafttraining bedeutet. Zehenschuhe wie z.B. Five Fingers, Ringerschuhe und Gewichtheberschuhe mit einem Fersenkeil sind für das klassische Krafttraining ebenso eine gute Alternative. Gewichtheberschuhe sind besonders bei Kniebeugen und Kreuzheben sinnvoll, weil sie dem Trainierenden eine optimale Unterstützung bieten. Falls du dich für Krafttrainingsschuhe interessierst, merk dir diese Tipps:

  • kaufe Schuhe mit einer flachen Sohle und ohne Dämpfung
  • Lauf- oder Allroundschuhe sind hier ein No-Go
  • sie sollen fest sitzen und einen stabilen Halt geben

Gute Gewichtheberschuhe, wie zum Beispiel der Schuh von Coyote, sind schon ab 75 Euro zu haben. Empfehlenswert ist auch der Reebok CrossFit Lifter (ab 75 €).

Fazit

Für jeden Sportbereich solltest du einen geeigneten Sportschuh wählen. Logischerweise musst du dir nicht gleich die hochprofessionellen Sportschuhe der Luxusklasse zulegen, aber deine Schuhe sollten für das entsprechende Work-out geeignet sein und die jeweiligen Grundmerkmale aufweisen. Das schützt dich später vor Fehlbelastungen oder Verletzungen. Bleib vorsichtig bei der Wahl der Laufschuhe: Hier solltest du nicht sparen und dich für einen qualitativ guten Laufschuh entscheiden.

 Weitere Quellen zu diesem Thema:

http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/laufen/besser-auf-dem-laufenden-die-richtigen-schuhe-fuer-jeden-anlass_id_3429969.html

http://www.welt.de/gesundheit/article115009139/So-findet-jeder-den-richtigen-Laufschuh.html

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