Whey Protein – Infos, Einnahme und Nebenwirkungen

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Geschrieben von Redaktion

Molke Eiweiß, auch Whey Protein (aus dem englischen „whey“ – „Molke“) genannt, ist ein sehr wirkungsvolles Nahrungsergänzungsmittel für Athleten, die für die optimale Muskelregeneration nach dem Training sorgen wollen und ihren Muskelaufbau unterstützen möchten. Molke ist nichts anderes als ein Nebenprodukt der Milch. Gewonnen wird Molke im Laufe der Käseproduktion. So setzt sich Molke zusammen:

  • 94 Prozent Wasser
  • 4 Prozent Milchzucker
  • Milchsäure
  • Vitaminen der B-Gruppe (B1, B2 und B6)
  • Mineralien und Spurenelemente: Kalium, Calcium und Phosphor
  • Proteine
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Whey Protein – Ein Mögliches Supplement im Muskelaufbau

Der Eiweißanteil in der Milch beträgt in der Regel 3,3 Prozent, davon sind 2,7 Prozent Casein und 0,6 Prozent Molkeprotein. Whey Protein ist deswegen so hochwertig, weil sie aus neun Eiweiß bildenden Aminosäuren besteht: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Dabei handelt es sich um die sogenannten essenziellen Aminosäuren, die der Organismus nicht selbst herstellen kann und unbedingt zum Leben braucht. Molke Protein löst sich hervorragend in Flüssigkeiten, was einen Vorteil gegenüber Casein Protein darstellt.

Dafür braucht der Körper Protein

Der Körper benötigt Eiweiß zum Muskelgewebeaufbau. Ohne ausreichende Zufuhr von Proteinen kann der Aufbau und Erhalt der Muskelmasse nicht gewährleistet werden. Proteine spielen auch bei hart arbeitenden und sehr aktiven Menschen eine wichtige Rolle. Im Falle, dass der Körper die nötige Energie nicht mehr aus den Kohlenhydraten oder Fetten gewinnen kann, werden die Eiweißdepots angezapft und das Muskeleiweiß abgebaut. Deswegen ist es so wichtig, den Körper regelmäßig und in ausreichender Menge mit Eiweiß zu versorgen. Das geschieht entweder über eiweißreiche Nahrung, wie zum Beispiel Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch, oder durch hochwertige Whey Protein Präparate, die man unter http://www.eiweiss.com im Internet bestellen kann.

Es gibt Unterschiede!

Es gibt unterschiedliche Arten von Whey Protein, die sich in ihrer Zusammensetzung und Wirkung teilweise unterscheiden:

  • Konzentrat (WPC). Dieses Produkt wird durch die Filtration der Molke hergestellt und ist die günstigste Molkeprotein-Form. Wegen des niedrigen Preises wird Molkekonzentrat am meisten verwendet. Die Zusammensetzung von Konzentrat (WPC): Eiweiß (75-82 %), Kohlehydrate (6-9 %) und Fette (5-8 %).
  •  Isolat (WPI). Deren Herstellung gestaltet sich etwas aufwendiger als beim Konzentrat und erfolgt durch Mikrofiltration der Molke. Dafür aber bekommt man Whey Protein, die aus 95 Prozent Eiweiß besteht. Kohlenhydrate und Fette kommen bei Isolat nur in geringer Menge vor, auch der Milchzucker ist derart reduziert, dass Isolat sogar von Menschen mit Laktose Intoleranz verzehrt werden kann.
  • Hydrolysat (WPH). Diese Molkeproteinart wird im Zuge der Hydrolyse gewonnen, wobei die Eiweißketten aufgespalten werden. So gewonnener Eiweiß zeichnet besondere Reinheit aus, außerdem wird er vom Körper sehr gut aufgenommen.

Whey-Protein und Sport

Molke Protein weist eine sehr hohe biologische Wertigkeit von 104 auf – das macht ihn zu wertvollster Proteinquelle überhaupt. Whey Protein kann sehr gut im Wasser aufgelöst werden, was sich zum Beispiel für unterwegs als sehr praktisch erweisen kann. Vorteile für Sportler zusammengefasst:

  • gute Wasserlöslichkeit
  • hervorragende Aminosäurebilanz
  • extrem hohe biologische Wertigkeit
  • geschmacksneutral (bis auf Hydrolysat)
  • sehr gute Aufnahmefähigkeit
  • trägt zum Muskelaufbau und Erholung bei
  • Molke Protein beschleunigt den Fettverbrennungsofen und fördert allgemein den Stoffwechsel
  • hochwertige Proteine des Molke Eiweiß haben einen positiven Einfluss auf körpereigenes Immunsystem (insbesondere bei Asthma)
  • ermöglicht eine ausgewogene Gewichtskontrolle
  • stärkt das Herzkreislaufsystem
  • sorgt für starke Knochen
  • Molkeprotein schützt nachweislich vor Krebserkrankungen (durch Modulation des Glutathionspiegels)
  • senkt die Cholesterinkonzentration im Blut
  • wirkt sich blutdrucksenkend aus.
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Whey Protein und Sport – Diese Themen gehören oft zusammen.

Neben Sportler sind es auch normale Menschen, die von Vorteilen der Molke Proteine profitieren können. Whey Protein ist ein sinnvolles und gesundes Nahrungsergänzungsmittel, das nicht nur den Sportlern vorbehalten ist.

Auf die richtige Einnahme kommt es an

Zu einem hilft Whey Protein die Muskeln aufzubauen, zu anderem sorgt sie für eine gute Regeneration des Muskels nach dem Training. Krafttraining wirkt sich auf den Muskel zuerst negativ aus – durch körperliche Arbeit entstehen nämlich Mikrotraumen im Muskelgewebe, die etwas Zeit brauchen, um heilen zu können. Hier sind die Eigenschaften der Whey Proteine gefragt: Molkeeiweiß wird schnell von den Muskeln aufgenommen und liefert ihnen mit essenziellen Aminosäuren das nötige Material, um die Muskeln optimal zu „verarzten“. Eine bestimmte Menge an Aminosäuren im Blut ist für die Regeneration und Wachstum der Muskulatur notwendig. Die Eiweißsynthese kommt nur dann problemlos zustande, wenn ein entsprechendes Level an Aminosäuren im Blut erreicht ist – deswegen ist eine regelmäßige Zufuhr vom hochwertigen Eiweiß, wie Molke Protein, notwendig. Du nimmst am besten nach jedem Work-out einen Eiweißshake zu dir. Darüber hinaus nimmst du Whey Protein am Morgen, gleich nach dem Aufstehen. Bei der Einnahme von Eiweißpräparaten kommt es auch an die richtige Dosierung an. Ein normaler, wenig aktiver Mensch, benötigt pro Tag ca. 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Ausdauersportarten ist der tägliche Eiweißbedarf schon etwas höher und liegt bei rund 1,5 Gramm Protein. Kraftsportler mit dem Ziel Muskelaufbau brauchen dagegen mindestens 1,8 bis 2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Da Whey Protein Präparate keine weiteren tierischen Bestandteile (bis auf das Konzentrat bzw. Isolat aus der Kuhmilch) enthalten, eignen sie sich sehr gut als Teil einer vegetarischen Diät. Um die Wirkung der Molke Protein auf den Körper zu steigern, kann man nach dem Training zusätzlich zum Eiweißshake Creatin nehmen. In Kombination mit Glutamin, Maltodextrin und weiteren Aminosäuren (wie BCAA) steigert Creatin die körperliche Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Regeneration.

 Mit diesen Nebenwirkungen sollte man rechnen

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Wie so oft sind natürlich auch Nebenwirkungen möglich!

Neben vielen positiven Eigenschaften ist das Verzehren von Whey Protein mit einigen Nebenwirkungen verbunden. So ist es zum Beispiel bei übermäßiger Aufnahme mit dem Auftreten von Allergien zu rechnen. Das tritt aber nur in Ausnahmefällen auf. Darüber hinaus ist es mit folgenden Nebenwirkungen zu rechnen:

  • Milchunverträglichkeit (je nach Reinheitsgrat des Molkeproteins)
  • bei Menschen mit Nierenschäden ist die Einnahme von Molke Eiweiß nur nach Absprache mit Arzt empfehlenswert

Treten nach der Verwendung von Whey Protein folgende allergische Symptome auf, sollte man das Präparat sofort absetzen:

  • Schwellungen
  • Rötung und Reizungen der Schleimhäute
  • verschiedene Hautausschläge
  • Juckreiz

Je nachdem, wie stark sich die Symptome auftreten, ist entweder ein Arztbesuch notwendig oder man behandelt die unangenehmen Symptome durch bestimmte Allergietropfen oder Tabletten.

Bedenke jedoch, dass die Nahrungsergänzungsmittel nicht durchgehend eingenommen werden sollten. Wie der Name schon sagt, Whey Protein ist nur als ein Ersatz in täglicher Nahrung zu verstehen, immer noch ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung der Schlüssel zu Gesundheit und sportlichem Erfolg.

 

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