Die Detlef D! Soost Diät – So funktioniert sie

Der Tänzer und Choreograf Detlef D! Soost wurde durch die Casting Show „Popstars“ bekannt, bei der er den Teilnehmern die richtigen Tanzschritte beibrachte. Jetzt hat er eine eigene Tanzschule in Berlin. Trotz vieles Trainings und aktivem Leben war Detlef D! Soost eine Zeit lang selber nicht besonders schlank. Im Jahre 2009 kam dann der Durchbruch – innerhalb von nur 10 Wochen hat er 20 Kilogramm abgenommen. Dafür hatte er sich nach einem selbst erstellten Programm ernährt, und währenddessen ein spezielles Trainingsprogramm absolviert. Dabei entstand die sogenannte Detlef D! Soost Diät, besser bekannt als „I make you sexy Diät“ oder der „10 Weeks Body Change“ Methode. Dieses Programm besteht aus drei Säulen: Ernährung, Motivation und Training.

So funktioniert die Detlef D! Soost Diät

Wie viele andere Diäten basiert die Detlef D! Soost Diät auf einer dauerhaften Ernährungsumstellung und Training. Das ganze Programm besteht aus drei Videos, die man wöchentlich per E-Mail zugeschickt bekommt. In den Videos wird gezeigt, was man essen und wie man kochen soll, der Teilnehmer bekommt vom Detlef D! Soost hilfreiche Motivationstipps und mit dem Sportteil werden die Übungen vorgestellt. Darüber hinaus gibt es noch viele Rezeptvorschläge sowie ein Computerprogramm, mit dem man das Abnehmen detailliert dokumentieren und auch kontrollieren kann. Der Autor setzt auf zeitliche und räumliche Flexibilität der Teilnehmer. Man kann als Kunde auf das Internetportal von überall zurückgreifen und sich die neusten Videos von Detlef D! Soost anschauen. Man kann ihn bei der Speisenzubereitung begleiten oder bei seinem Training virtuell teilnehmen. Ein Hauptgericht aus der Detlef D! Soost Diät könnte wie folgt aussehen:

Würziger Fisch in Ingwer-Chili-Soße

Zutaten (für 2 Personen):

  • 300g Seelachs
  • 1 Ingwerknolle (etwa 2cm lang)
  • 1 Zwiebel + 2 Chilischoten
  • 400 ml Kokosmilch
  • Öl (nur zum Braten)
  • Pfeffer zum Würzen

Zubereitung: Ingwer und Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, das gilt auch für die Chilischoten. Seelachs abtrocknen und in 2cm große Stücke schneiden. Öl in eine Pfanne geben und erhitzen, darin Ingwer und Zwiebeln andünsten. Nach etwa drei Minuten den Fisch hinzugeben und genauso lang braten. Zum Schluss Kokosmilch dazugeben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Chilischoten beimischen – fertig.

Ernährung ist bei einer Diät besonders wichtig  I (c) Bigstockphoto.com: ID: 145940513/ Lucky Team Studio

Ernährung ist bei einer Diät besonders wichtig I (c) Bigstockphoto.com: ID: 145940513/ Lucky Team Studio

„Change your mind and your body will follow“

Das Abnehmen beziehungsweise die Ernährungsumstellung beginnt schon im Kopf – so übersetzt klingt das Motto dieser Diät. Der größte Vorteil der Detlef D! Soost Diät sollte ein schnelles Abnehmen ohne groß zu hungern sein. Nach den Regeln dieser Diät braucht man keine Kalorien zählen, keine langen Trainings-Work-outs absolvieren und keine überteuerten Supplemente zu sich nehmen, um erfolgreich abzunehmen. Der Clou: Man darf so viel essen, wie man eigentlich will. Nicht die Menge entscheidet, sondern die Qualität der Ernährung, also nicht wie viel, sondern vielmehr was man isst. Der Fokus wird eindeutig auf einer proteinreichen Ernährung gelegt. Während der 10 Wochen sollte man viel Fisch, Eier und Fleisch essen. In der ersten Woche der Diät sind Kohlenhydrate im Hauptgericht tabu, Man soll sich vielmehr auf Fisch und Eier, kombiniert mit Gemüse, konzentrieren. An sechs Tagen der Woche sollte man nur das essen, was auf dem Speiseplan steht. Der siebte Tag gefällt den Teilnehmern am meisten – hier braucht man sich auf die strengen Reglements nicht mehr zu halten und man darf mal über die Stränge schlagen. Dieser Tag ist besonders wichtig: man holt sich dadurch die nötige Motivation und regt zusätzlich den Stoffwechsel an. Es ist ein regelrechter Festtag. Man darf essen, was einem in den Sinn kommt. Hat man Lust auf eine Pizza? Kein Problem, das darf man ruhig machen. Sehnt man sich nach einer Pasta? Das ist an dem siebten Tag auch möglich. Morgens am siebten Tag sollte man sich aber auf die Waage stellen. Das ist der einzige Tag der Woche, an dem das Wiegen erlaubt ist. Obst oder Milchprodukte dürfen nur an zwei Tagen der Woche eingenommen werden, das soll nicht später als 30 Minuten nach dem Training geschehen.

Guter Schlaf ist ausschlaggebend

Damit die Diät erfolgreich einschlägt, ist ein tiefer und ausreichender Schlaf enorm wichtig, nur so kann man sein Gewicht entsprechend reduzieren. Im Schlaf werden die Stresshormone reduziert und Stress ist für bekanntlich einer der größten Dickmacher. Mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht müssten es sein, um die Stressfaktoren zu reduzieren und die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Das sind beide Faktoren, die bei dem Wunsch das Gewicht zu verlieren unabdingbar sind.

Sport hilft beim Abnehmen  I (c) Bigstockphoto.com: ID: 149418560/ shmeljov

Sport hilft beim Abnehmen I (c) Bigstockphoto.com: ID: 149418560/ shmeljov

So wichtig ist Sport in der Detlef D! Soost Diät

Eine der drei Grundsäulen der Detlef D! Soost Diät ist Sport. In den ersten zwei Wochen der Diät dreht sich zwar alles um die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, allerdings fängt man bald (ab der dritten Woche) mit zwei Trainingseinheiten pro Woche von je 20 Minuten Dauer an. Bei dem Training geht es vor allem um den Muskelaufbau und die Beschleunigung der Fettverbrennung. Je nach eigener Leistungsfähigkeit können die Trainingseinheiten beliebig ausgedehnt oder reduziert werden, die bisherigen körperlichen Aktivitäten können weiterhin beibehalten werden. Tabata oder klassisches Krafttraining sind dabei die hervorragenden Mittel, um die überschüssigen Kilos abzubauen und die Fettverbrennung anzukurbeln.

Vor- und Nachteile der Detlef D! Soost Diät

Bewegung und körperliche Aktivität sind Bestandteile dieser Diät, was an sich auch ohne Diät ein Vorteil für die Gesundheit ist. Die Dauer der Trainingseinheiten ist nicht zu lang und erlaubt nahezu jeden, den Trainingsplan zu absolvieren. Zudem können die Einheiten beliebig reduziert, verlängert oder öfter durchgeführt werden. Man darf sein bisheriges Trainingsprogramm, wie Joggen oder Radfahren, weiter beibehalten. Außerdem erlaubt die Detlef D! Soost Diät eine zeitliche und örtliche Flexibilität. Die Lebensmittel, die auf dem Speiseplan stehen, sind nicht nur gesund, sondern auch lecker im Geschmack. Das sind die Nachteile der Detlef D! Soost Diät:

  • nur in seltenen Fällen gelingt es, 20kg in 10 Wochen zu verlieren
  • die Diät setzt viel Selbstdisziplin und Eigeninitiative voraus
  • oft kann die Motivation in der Anfangsphase verloren gehen – der Jo-Jo-Effekt ist die Folge
  • in den ersten zwei Wochen sollte man verstärkt proteinreiche Lebensmittel zu sich nehmen, was nicht optimal ist. Hierbei würden komplexe Kohlenhydrate, wie z.B. Vollkornprodukte, helfen, die Heißhungerattacken abzuwehren.

Fazit

Bei der Detlef D! Soost Diät handelt es sich um eine sehr intensive Diätform, bei der man viel Motivation braucht und den Diätplan konsequent realisieren muss. Diese Diät ist nichts für Menschen, die sich wenig bewegen. Allerdings ist diese Diät relativ einfach in der Umsetzung. Man bekommt detaillierte Vorgaben und Tipps, die befolgt werden sollen. Das Training kann gerade dort erfolgen, wo man sich aufhält, auch zeitliche Einschränkungen gibt es dafür nicht.

Mehr Infos darüber: 

http://www.fem.com/gesundheit/artikel/i-make-you-sexy-das-steckt-hinter-dem-abnehmprogramm

http://www.bodychange.de/

Die Detlef D! Soost Diät – So funktioniert sie
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Kohlsuppendiät

Kohlsuppendiät – Rezepte, Vorteile und Nachteile

Die sogenannte Kohlsuppendiät ist in aller Munde, auch die Promis, wie Rene Zellweger, schwören auf diese Diät. In der klassischen Form dauert die Kohlsuppendiät sieben Tage, in dieser Zeit kann man sogar bis zu 5 Kilogramm Körpermaße verlieren. Die Kohlsuppe wird oft als die „magische“ oder als Wundersuppe bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten der Kohlsuppendiät, hier wird der „Klassiker“ dargestellt.

Die Grundlagen

Der Diätplan dauert sieben Tage, an denen man so viel Kohlsuppe essen darf, wie man will. Da werden keine Grenzen gesetzt. Dadurch sollten etwaige Heißhungerattacken reduziert werden. Was bei anderen Diäten unüblich oder gar unzulässig ist, wird bei Kohlsuppendiät erlaubt: Während der sieben Tage darf man außer Kohlsuppe auch andere Lebensmitteln verspeisen. Das darf während der Diät nebenbei gegessen werden:

  • Obst und Gemüse, vor allem grüne Gemüsesorten und Bananen
  • Milch (entrahmt)
  • Kartoffel (am besten gebacken, mit Butter serviert)
  • Rindfleisch
  • brauner Reis
  • Tomaten
  • anstatt Rindfleisch kann man Fisch oder Hühnerfleisch nehmen

 

Was und wann außer Kohlensuppe gegessen werden darf, ist streng reguliert. Am ersten Tag darf man zum Beispiel außer Suppe auch Obst (außer Bananen und Honigmelone) essen. Am zweiten Tag der Diät darf man auch Gemüse verspeisen (außer Mais und Erbsen), Pellkartoffeln mit zwei Esslöffeln Magerquark können dazu genommen werden. Der dritte Tag kann neben Kohlesuppe auch aus Obst und Gemüse bestehen. Am vierten Tag stehen drei Bananen und 250 Milliliter fettarmen Joghurt oder Magermilch auf dem Speiseplan. Tag fünf der Kohlsuppendiät sieht mehr Proteine vor: 250 Gramm Fisch oder mageres Fleisch und sechs rohe Tomaten ergänzen die Kohlsuppe. Am sechsten Tag darf man zum Beispiel mageres Steak, Salat (ohne Dressing) und grünes Gemüse zu sich nehmen. Am siebten Tag kommen Vollkornreis, Gemüse und 250 Milliliter frisch gepressten Orangensaft hinzu.

Wieso ausgerechnet Kohlsuppe?

Geschnittener Kohl

Warum ausgerechnet Kohl? (c)Bigstockphoto.com/130130651/jeka2011

Als Laie fragt man sich bestimmt, wie Kohlsuppe und Gewichtsverlust zusammenpassen. Die Antwort ist ganz einfach: Kohl ist besonders kalorienarm, die meisten Mahlzeiten bestehen aus Kohlsuppe, was die Kalorienbilanz nach unten reduziert und man quasi automatisch abnimmt. Ein zusätzliches moderates Training wird das Erreichen des Ziels „Abnehmen“ um Einiges erleichtern. Darüber hinaus ist Kohl ein hervorragender Fatburner, weil er schwer verdaulich ist. Der Körper muss sich mehr anstrengen, um den Kohl zu verdauen und es wird dafür mehr Energie verwendet, als man durch die Kohlsuppe gewinnt. Das ist die sogenannte negative Kalorienbilanz.

Kohlsuppe richtig zubereiten

Eine Kohlsuppe zubereiten hört sich auf den ersten Blick nicht kompliziert an, allerdings sollte man dabei einige Tipps beachten. Fürs Erste: Für die Kohlsuppe werden auch verschiedene Gemüsesorten verwendet, deren wichtige Inhaltsstoffe schon bei niedrigerer Hitze verloren gehen. Diese sollte man so spät wie möglich in den Kochtopf hintun. Die Komponenten der Kohlsuppe sollten nicht zu einem Matsch gekocht werden, sondern einen gewissen Biss behalten. Deswegen ist es sehr wichtig, den richtigen Garpunkt zu treffen. Nur in Maßen salzen und die Suppe während des Kochens immer wieder abschmecken. Die Kräuter und feine Gemüse, wie Rosmarin oder Petersilie, erst zum Schluss in den Kochtopf geben. Die Suppe kann nach Belieben mit Tomatenmark oder getrockneten Pilzen verfeinert werden.

Das Grundrezept für die Kohlsuppe

Für die Zubereitung einer Kohlsuppe werden folgende Zutaten benötigt:

  • 1 Kopf Weißkohl
  • 6 Zwiebeln
  • 1 Kilogramm Karotten
  • 8 geschälte Tomaten
  • Paprika
  • 1 Stange Sellerie
  • verschiedene Kräuter
  • Gewürze nach Geschmack (z.B. Salz, Pfeffer, Kümmel, Chili)

Zubereitung:

Den Kohl raspeln oder klein schneiden. Zwiebel, Paprika und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Das Ganze in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Aufkochen und etwa zehn Minuten kochen. Danach abschmecken und würzen, für weitere 30 Minuten auf den Herd stellen und köcheln lassen.

Alternativrezepten:

  1. Zutaten:
  •  6 Lauchstangen/Zwiebeln
  • 2 Dosen Tomaten (geschält)
  • 1 Weißkohl
  • 2 grüne Paprika
  • 1 Selleriestange
  • Gemüse (als Suppenwürfel)
  1. Zutaten:
  • 1 Weißkohl
  • 6 Zwiebeln
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Sellerie
  • 6 Karotten
  • 450 Gramm grüne Bohnen
  • 1 kleine Flasche Tomatensaft
  • 1 große Dose Tomaten (geschält)
  • 1 Zwiebelsuppe aus der Tüte

Die Zubereitung ist bei allen Rezepten gleich.

Kohl

Der Kohl dient als Grundlage für die Kohlsuppendiät (c)Bigstockphoto.com/106603064/Dron-M

Weitere Tipps

Die Kohlsuppendiät dauert eine Woche und sollte nicht verlängert werden. Falls der gewünschte Effekt nicht sofort eingetreten ist, sollte man erst eine Pause von 14 Tagen einlegen und die Diät um eine weitere Woche verlängern. Man kann höchstens ein Mal im Monat diese Diät durchziehen, für eine dauerhafte Ernährung ist sie jedoch ungeeignet. Das Verwenden von Nahrungsergänzungsmitteln ist während der Kohlsuppendiät nicht erforderlich. Allerdings kann man seinen Körper mit der zusätzlichen Einnahme von Magnesium unterstützen. Magnesium beschleunigt den Stoffwechsel und hilft dem Körper, den schwer verdaulichen Kohl besser und effektiver zu verarbeiten. Absolute Tabus sind alkoholische Getränke und Brot, auch Softdrinks wie Cola oder Fanta, haben bei dieser Diät nichts verloren. Mineralwasser mit Kohlensäure ist während der Diät nicht empfehlenswert, weil schon der Kohl sehr viel Gasen im Magen freisetzt. Die Suppe muss ohne Ausnahme jeden Tag verzehrt werden, damit die Diät optimal einschlägt. Falls man Schwierigkeiten hat, nach einigen Tagen die Kohlsuppe überhaupt zu sehen, kann sie in pürierter Form verzehrt werden. Hat man den dritten beziehungsweise vierten Tag überstanden, werden die letzten Tage problemlos gelingen.

Vor- und Nachteile der Kohlsuppendiät

So wie jede andere Diät hat die Kohlsuppendiät seine Gegner und Befürworter. Das spricht für die Kohlsuppendiät:

  • Kohl ist ohne Frage gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Manche Studien haben sogar bestätigt, dass die in dem Kohl enthaltenen Pflanzenstoffe gegen Krebs wirken.
  • schnelle Gewichtsabnahme ohne Nebeneffekte. Wenn man sich streng nach den Regeln hält, ist es durchaus möglich, dank Kohlsuppendiät bis zu fünf Kilogramm in der Woche zu verlieren. Wichtig: Diese Diät ist durchaus auch für Vegetarier geeignet.
  • die Durchführung ist relativ einfach und nimmt wenig Zeit für die Zubereitung, man kann sogar die Suppe auf Vorrat kochen.
  • diejenigen, die damit Probleme haben auf Kohlenhydrate ganz zu verzichten (Low-Carb-Diät), können die Kohlsuppendiät ausprobieren, weil hier die Kohlenhydrate nicht so stark reduziert werden
  • Heißhunger adieu. Kohlsuppendiät ist kohlenhydratarm, deswegen bekommt man weniger Heißhungerattacken.
  • gut für Menschen, die innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Gewicht verlieren möchten.

Warum die Kohlsuppendiät doch nicht so gut sein sollte:

  • Kohlsuppendiät gehört zu den sogenannten Monodiäten, bei der die Ernährung ziemlich einseitig ist, was im Endeffekt zu Mangelerscheinungen führen kann. Bei Kohlsuppendiät kann es zu Eiweiß-Engpässen kommen, der Körper baut als Antwort die Muskelmasse ab.
  • „schnelle“ Diäten (Crash-Diäten) enden oft mit Jo-Jo-Effekt
  • Kohl ist zwar gesund, allerdings wird er nicht von jedem gut vertragen, bei manchen kann der hohe Konsum zu unangenehmen Blähungen führen
  • der eintönige und allgegenwärtige Geschmack von Kohl kann den Willen durchbrechen, man braucht viel Disziplin, um die Kohlsuppendiät durchzuhalten.
  • die bei dieser Diät vorkommenden Einschränkungen und Hinweise scheinen ziemlich willkürlich gewählt zu sein.
  • als eine dauerhafte Lösung ist Kohlsuppendiät unbrauchbar
  • der ständige Kohlgeruch in der Wohnung ist ziemlich penetrant und nicht jedermanns Sache
  • viele konzentrieren sich auf die ergänzenden Lebensmittel der Kohlsuppendiät, die Suppe selbst bleibt oft links liegen gelassen, was den Erfolg mindern kann.

Fazit

Mit der Kohlsuppendiät wird man es nicht schaffen, sein Gewicht dauerhaft zu reduzieren, aber wenn man für einen speziellen Anlass schnell einige überflüssige Pfunde loswerden will, ist diese Diät die richtige Alternative. Für jemanden, der gesund ist, ist die Kohlsuppendiät kein Problem. Nach den sieben Tagen sollte man jedoch zur normalen Ernährung zurückkehren, sonst drohen Unterversorgung und Unterernährung. Um die Ergebnisse der Kohlsuppendiät möglichst lange halten zu können, sollte man sich danach weiterhin gesund und ausgewogen ernähren und nicht die alten Essmuster verfolgen. Bei Einhaltung einiger Grundregeln kann man die Kohlsuppendiät ohne Gefahr ein paar Mal im Jahr durchführen.

Weitere Infos zum Thema:

http://www.bunte.de/beauty/ernahrung/diat-abnehmen/diaten-der-stars/renee-zellweger-schlank-dank-dieser-diat-115255.html

http://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/diaet/kohlsuppendiaet–so-sinnvoll-laesst-sich-damit-abnehmen-3532546.html

 

Kohlsuppendiät – Rezepte, Vorteile und Nachteile
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Ketogene Diät - Frühstück

Die Ketogene Diät – Low Carb High Fat Diät (LCHF)

In der letzten Zeit entstanden viele Diäten, die nach dem Low-Carb-Prinzip aufgebaut sind. Das heißt im Klartext, dass bei diesen Diäten der Kohlenhydratanteil reduziert wird. Allerdings gibt es auch Low-Carb-Diäten, die fast gar keine Kohlenhydrate vorsehen. Eine davon ist die sogenannte Ketogene Diät. Diese Diät ist eine extreme Form der Low-Carb-Diät. Im Allgemeinen ist diese Ernährungsform sehr fettreich und extrem kohlenhydratarm. Der Name kommt von dem Begriff „Ketose“.

Das ist Ketose

Der menschliche Körper braucht die Kohlenhydrate, zumindest in geringen Mengen, um seine einzelnen Funktionen aufrechtzuerhalten. Das wichtigste Organ, das auf eine konstante Kohlenhydratlieferung angewiesen ist, ist das menschliche Gehirn. Ohne Kohlenhydrate kann das Gehirn nicht normal funktionieren, weil Fette und Proteine nicht ausreichend sind, um seine Versorgung zu gewährleisten. Werden jetzt dem Körper weniger als 50 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zur Verfügung gestellt, kommt es zu Mangelerscheinungen. In der Leber findet daraufhin eine Umwandlung der Fettzellen in die sogenannten Keto- oder Ketonkörper. Diese Körper kommen dem Organismus als Kohlenhydratersatz zugute. Der Körper benutzt sie für die Energiegewinnung. Die Umwandlung der Fette zu Kohlenhydratersatz bildet die Basis der Ketogenen Diät. Es gibt noch einige weitere Varianten der extremen Low-Carb-Diät. Dazu zählen unter anderem:

  • Anabole Diät
  • Atkins Diät
  • Metabole Diät

So funktioniert die Ketogene Diät

Die andere Bezeichnung für die Ketogene Diät lautet „High Fat Low Carb (HFLC)“. Die Zusammensetzung der einzelnen Makronährstoffe sieht bei der Ketogenen Diät wie folgt aus:

  • 60 – 75% der Kalorien kommen aus Fetten
  • 15 – 30% der Kalorien kommen aus Proteinen
  • 5 – 10 % der Kalorien sind Kohlenhydrate

In der Praxis nimmt man also pro Tag weniger als 50 Gramm Kohlenhydrate zu sich, in der Regel sind es meistens nur 20-30 Gramm. Mit der Zeit wird man sich langsam an die persönliche optimale Dosis an Kohlenhydraten antasten. Bei der klassischen „ketogenen Ratio“ werden 80 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs durch Fette gedeckt, die restlichen 20 Prozent bestehen aus Proteinen und Kohlenhydraten. Bei einem Tagesbedarf von 1.800 Kalorien sollten 1.440 Kalorien aus Fetten bestehen, der Rest, also 360 Kalorien, kommen von den Proteinen und Kohlenhydraten. Das sind ungefähr 160 Gramm Fett, 60 Gramm Eiweiß und nur 30 Gramm Kohlenhydrate. Bei dieser Zusammensetzung stellt sich der Körper innerhalb von wenigen Tagen auf die Ketose um. Wichtig ist, dass man auf die Qualität der zugeführten Fette achtet und nur hochwertige Fettquellen zu sich nimmt. Besonders in Fisch, Nüssen, Oliven und Avocados findet man die guten Fette. Darüber hinaus sollte man darauf Acht geben, dass die Kohlenhydrate eine niedrige Kaloriendichte aufweisen. Das kann zum Beispiel Gemüse sein, die auch ein guter Vitamin- und Mineralienlieferant ist.

Ketogene Diät - Ernährungspyramide

Ernährungspyramide für die Ketogene Diät (englisch) (c)Bigstockphoto.com/96663401/Soodowoodo

Das ist während der Ketogenen Diät zu beachten

Bei der Ketogenen Diät gibt es ein paar relevante Regeln. Die sollte man unbedingt beachten, damit die Diät gesund ist und zu keinen Mangelerscheinungen führt:

  1. Die eingeführten Kalorien in Form von Fetten sollten aus gesunden Fettquellen stammen. Das können einfach ungesättigte Fettsäuren sein. Der Genuss von Obst sollte während der Diät eingeschränkt werden, Kokosnuss, Avocado und Beeren sind dagegen erlaubt. Verschiedene Low-Carb-Riegel können zu Heißhungerattacken führen und sollten deswegen gemieden werden.
  2. Keine festen Mahlzeitzeiten einplanen. Du solltest nur dann essen, wenn du hungrig bist. Das kann zum Beispiel auch nur eine Mahlzeit pro Tag sein, falls dein Bedarf nicht höher ist. Wenn man satt ist, dann sollte man vom Tisch aufstehen, auch wenn der Teller noch nicht leer ist. Man braucht keine Kalorien zu zählen, stattdessen sollte man genau auf seinen Körper hören. Ein gesundes Sättigungs- und Hungergefühl stellt sich bei der Ketogenen Diät selbst ein und nur danach sollte man sich richten.
  3. Genug Wasser trinken. Pro Tag sollte man mindestens zwei Liter Wasser trinken, 3 Liter sind noch besser.
  4. Natürliche Lebensmittel auf dem Speiseplan. Fleisch, Eier und Gemüse sollten den Großteil des Ernährungsplans ausmachen. Auch Snacks sind erlaubt, wenn einem danach ist. Avocados oder Macadamia Nüsse sind dafür bestens geeignet. Zum Kochen und Braten verwende am besten gesättigte Fettsäuren wie Kokosöl, Schweineschmalz, Butterschmalz, Butter oder Palmöl. Falls sie mit dem Prädikat „Bio“ ausgezeichnet sind, umso besser. Alle verarbeiteten Pflanzenöle wie Sojaöl, Transfettsäuren, Margarine, gehärtete- und teilweise gehärtete Öle, Traubenkernöl oder Rapsöl haben in der Ketogenen Diät nichts zu suchen. Man kann stattdessen ungesättigte Fettsäuren für den Salat – beispielsweise Olivenöl Extra Vergine, Avocado Öl, Sesamöl oder Leinsamenöl – nehmen.
  5. Natürliche Milchprodukte mit hohem Fettanteil sollten bevorzugt werden. Wenn du Milchprodukte zu dir nimmst, dann entscheide dich für die Vollfett-Varianten. Nur Milch sollte aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils gemieden werden.

Ketogene Diät und Sport

Die Ketogene Diät ist auch in den Sportlerkreisen bekannt und erfreut sich einer ziemlich großen Beliebtheit. Sportler, die sich nach den Regeln der Ketogenen Diät ernähren, sprechen von einem leichteren Muskelaufbau, einer gesteigerten Leistung und erleichterter Gewichtsreduzierung vor dem Wettkampf. Insbesondere im Kraftsport kann man die Vorzüge dieser Diät Art genießen. Dank der Ketogenen Diät können die Muskeln klarer definiert werden, weil Ketogene Diät eine entwässernde Wirkung hat. Sportler sollten allerdings das Risiko einer Übersäuerung (Ketoazidose) vermeiden, weil die Muskeln sonst übermüdet und schlapp wirken. Man kann sich davor schützen, indem man während der Diät viel Wasser mit einem hohen pH-Wert trinkt. Außerdem sollte das Wasser reich an Hydrogenkarbonat sein, damit das Risiko einer Übersäuerung minimiert wird. Für Ausdauersportler, die gut gefüllte Glykogenspeicher brauchen, ist diese extreme Low-Carb-Diät ungeeignet.

Vor- und Nachteile der Ketogenen Diät

Die Auswirkungen von Ketose auf den menschlichen Körper können unterschiedlich ausfallen. Nicht jeder Organismus ist für diese Diät geeignet. Auf jedem Fall sind Gewichtsverluste die ersten Anzeichen dafür, dass die Diät gewirkt hat. Am Anfang ist das jedoch meistens auf die Wasserverluste zurückzuführen, was wiederum an der kohlenhydratarmen Ernährung liegt. Bei anderen Arten von Diäten kommen diese Effekte nur selten vor. Der weitere Vorteil der Ketogenen Diät ist das Fehlen von Heißhungerattacken, weil der Fett- und Proteingehalt so hoch ist. Des Weiteren setzt man die Ketogene Diät bei verschiedenen Krankheiten ein. Dazu gehören zum Beispiel die Epilepsie oder Stoffwechselstörungen. Unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt kann die Therapie durch kohlenhydratarme Ernährung zu guten Ergebnissen führen.

Nachteile und Risiken der Ketogenen Diät

Die Ketogene Diät ist wegen der extrem niedrigen Kohlenhydratzufuhr nicht für jeden geeignet. Die Regeln für die Nahrungs- und Nährstoffzufuhr sind hier extrem streng, was für viele in dem normalen Alltag nicht durchführbar ist. Wichtig zu erwähnen bleibt der Fakt, dass in der Anfangsphase zu Verdauungsproblemen kommen kann. Das resultiert aus der erhöhten Aufnahme von Fetten. Müdigkeit und Abgeschlagenheit können die Folgen sein. Nach ein oder zwei Wochen klingen diese Beschwerden dann in der Regel ab. Anfälligkeit für Infektionen, Thrombozyten Funktionsstörungen mit möglichen Blutungen, Hypokalzämie oder Herzrhythmusstörungen gehören zu den möglichen negativen Folgen einer Ketogenen Diät. In seltenen Fällen spricht man sogar von vorkommenden Nierensteinen oder Stoffwechselstörungen (Defekte der Ketolyse und Ketogenese). In den ersten Tagen der Ketogenen Diät können zudem Fettabbaustörungen oder Carnitinmangel-Syndrome auftreten. Auch wenn man vollkommen gesund ist, sollte die Ketogene Diät unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, was vor allem bei einer langfristigen Ernährungsumstellung zu empfehlen ist.

Was darf man bei Ketogener Diät essen?

Gesunde Fette sind das A und O dieser Low-Carb-Diät. Man sollte vermehrt auf  Walnuss-, Lein-, Hanf-, Oliven- oder Rapsöl setzen. Man findet sie in Produkten wie Avocados, Fisch oder Nüsse. Darüber hinaus beinhalten sie einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und Vitaminen. Besonders geeignet ist auch rotes und weißes Fleisch, weil es viel Eiweiß hat. Milch, Eier, Gemüse und Käse dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Vitamine und Mineralstoffe sollen dem Körper über Gemüse – wie kohlenhydratarmen Kohl und Brokkoli, Blattsalat und Kräuter –  geliefert werden. Lebensmittel, die viel Kohlenhydrate und Stärke beinhalten, sind dagegen tabu:

  • Brot
  • Nudeln
  • Kartoffeln
  • Reis
  • Getreide
  • Obst im Übermaß

Diese Lebensmittel sollte man für mindestens drei Monate abstellen, damit eine Umstellung überhaupt erfolgen kann und die Ketogene Diät Erfolg hat.

Ernährungsplanbeispiel bei der Ketogenen Diät

Da bei der Ketogenen Diät kein Platz für das Brot gibt, muss man dafür geeignete Alternativen finden. Ein gutes Beispiel für ein Frühstück ist Rührei mit Speck, das mit Gewürzen und Kräutern schmackhaft zubereitet werden kann. Steak mit Salat wäre dagegen ein gutes Beispiel für ein Mittagsmenü. Der Salat kann zusätzlich mit Walnussöldressing verfeinert werden. Kartoffeln oder Nudeln dürfen dazu nicht genommen werden. Für das Abendessen eignet sich hervorragend ein Fischgericht. Lachs mit Salat liefert die nötigen Kalorien sowie Fette und Proteine. Neben den Hauptmahlzeiten gibt es auch Zwischenmahlzeiten, die in der Ketogenen Diät vorkommen. Das könnten zum Beispiel Nüsse, Mandeln sowie Eiweißshakes sein. Bei Käse und Nüssen sollte man jedoch genau auf die Menge aufpassen, weil diese Produkte einen hohen Kohlenhydratanteil haben.

Fazit

Die Ketogene Diät setzt vor allem auf Fette und Proteine, Kohlenhydrate werden dagegen kaum vorgesehen. Diese Art von Diät ist sehr extrem und sollte nicht länger als drei Monate durchgeführt werden. Der Hausarzt sollte im besten Fall über dem Wunsch, die Ketogene Diät durchzuführen, informiert werden. Regelmäßige ärztliche Kontrolle schützt zudem vor bösen Überraschungen und gesundheitlichen Risiken. Ketogene Diät benötigt viel Selbstdisziplin, um mit Erfolg durchgeführt zu werden. Bei den Sportlern ist diese Diätform vor allem von Kraftsportlern beliebt. Für die Ausdauersportarten ist Ketogene Diät aufgrund eines sehr niedrigen Kohlenhydratanteils kaum geeignet.

Weitere Infos:

Die Ketogene Diät – Low Carb High Fat Diät (LCHF)
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paleo diät

7 Tipps zur Paleo Diät (Steinzeitdiät) + Rezeptvorschläge

Gesunde Ernährung steht heutzutage hoch im Kurs. Wer sich gesund ernähren möchte, dem stehen unzählige Diätpläne und Ernährungsformen zur Verfügung. Viele davon sind keine richtigen Diäten, sondern lediglich eine Art Ernährungstrends, die keine wissenschaftliche Grundlage besitzen. Eine dieser Diäten ist die sogenannte Paleo-Diät, die trotz fehlende Langzeitstudien von vielen Ernährungswissenschaftlern trotzdem empfohlen wird. Die Grundlagen dieser Diätform sind klar: Man darf nur das essen, was unsere Vorfahren schon gegessen haben. Die andere Bezeichnung für diese Diät ist „Steinzeiternährung“: Der Mensch von heute besitzt ja demselben Magen und Verdauungstrakt, wie derjenige, der in der Steinzeit lebte. Dem folgend sollte man heutzutage die Ernährung so gestalten, wie die Menschen vor Jahrtausenden, ohne die neuzeitliche Lebensmittel zu verwerten. Streng genommen ist die Paleo-Diät keine Ernährungsweise, die uns hilft abzunehmen, sondern ein ganzheitlicher Ernährungsstil, der sich an die Regeln aus der Steinzeit hält.

Gewichtsverlust als angenehmer Nebeneffekt

Bei der Paleo-Diät werden nur einige kohlenhydrathaltige Lebensmittel erlaubt, der weiße Zucker ist allerdings Tabu. Das ist der Grund dafür, dass man bei der Steinzeiternährung zwangsweise ein Paar überflüssige Pfunde verliert. Was man nicht essen sollte, wenn man sich an die Paleo-Regeln halten will, sind industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Fertiggerichte und einige Produkte aus der Landwirtschaft, die jedoch in die Paleo-Diät nicht passen. Dazugehören beispielsweise Getreide und Hülsenfrüchte – die menschliche Verdauung könnte nämlich mit den darin befindlichen Abwehrstoffen Probleme bekommen. Ganz anders sieht es bei tierischen Fetten und Eiweißen: Sie sind der Hauptbestandteil der Paleo-Ernährung, weil sie besonders absorbierfreudig sind. Dabei sollte man jedoch beachten, dass das Fleisch von Tieren kommt, die auf natürliche Weise und mit natürlicher Nahrung gezüchtet wurden. Die Lebensmittel dürfen auf keinem Fall verarbeitet werden. Genmanipuliertes Essen oder mit Pestiziden behandelte Lebensmittel haben in der Paleo-Diät ebenfalls keine Chance. Frische und Natur sind die Grundsätze der Paleo-Ernährung.

Grundsätze der Steinzeiternährung

Die Umstellung auf die Paleo-Ernährung kann von heute auf morgen oder langsam in Schritten erfolgen. Damit diese Diät richtig funktioniert, muss man einige Grundregeln unbedingt beachten:

  1. Kein Getreide. Vor allem Mais und Reis sowie weißes Mehl sollten gemieden werden. Getreide besteht teilweise bis zu 80 Prozent aus Kohlenhydraten, was als Folge starke Änderungen des Blutzuckerspiegels haben kann. In Getreide kommen auch Nährstoffe vor, die sogar gesundheitsschädlich sein können. Dabei handelt es sich um Lektine, Gluten und Phytinsäure. Sie binden sich an die Darmwände und beschädigen diese. Dadurch wird im Endeffekt die Absorptionsfähigkeit der Darmwände für andere wertvollere Nährstoffe, negativ beeinflusst. Autoimmunkrankheiten, wie verschiedene Allergien oder Multiple Sklerose, sind dann die Folge. Getreide steht auf dem Speiseplan der Menschen seit relativ kurzer Zeit – der Mensch verzehrte Getreide erst mit dem Beginn der Landwirtschaft vor etwa 10.000 Jahren. Unser Verdauungstrakt hat sich in dieser kurzen Zeitperiode nicht ausreichend auf den Verzehr von Getreide eingestellt.
  1. Zucker ist tabu. Auch für Zucker ist kein Platz in der Paleo-Diät. Zucker gelingt nach dem Verzehr sehr schnell ins Blut, dort lässt er den Blutzucker- und Insulinspiegel sehr schnell ansteigen. Ist der Insulinspiegel auf Dauer erhöht, drohen verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck, sogar Demenz und Alzheimer kann ihren Ursprung in erhöhtem Insulinspiegel haben. Zucker versteckt sich auch in vielen beliebten Getränken, wie zum Beispiel Eistee, Fruchtsaft, Soft- oder Vitamindrinks und im gesüßten Tee und Kaffee.
paleo-diät-kein-zucker

Zucker ist verboten (c)Bigstockphoto.com/109387223dolgachov

  1. Ohne Pflanzenfett auskommen. Verzichte auf pflanzliche Fette. Margarine, Sonnenblumenöl oder Raps- und Distelöl soll links liegen gelassen werden, stattdessen verwende tierische Fette. In Butter und Schmalz sind gesunde Fettsäuren enthalten, dagegen sind es in Margarine und Pflanzenfetten ungesättigte Fettsäuren enthalten (Omega-6-Fettsäuren). Werden sie in Übermaß verzehrt, kann es zu Entzündungen im Körper kommen. Transfettsäuren sind auch ungesättigte Fettsäuren und sie erhöhen das Risiko von Entzündungen und Herzkrankheiten, darüber hinaus begünstigen sie die Fettspeicherung im Körper. Die als allgemein bekannt gesunde Fette gefährden in Wirklichkeit die Gesundheit und können zum Zünder für viele Krankheiten werden. Ausnahmen sind Avocadoöl, Kokos- und Macadamiaöl, weil sie überwiegend aus gesättigten Fettsäuren bestehen.
  1. Nur frisch zubereitete Gerichte. Fast Food oder Suppen aus der Dose findet man bei der Paleo-Diät nicht. In diesen Lebensmitteln verstecken sich oft Zucker, Konservierungsstoffe oder ungesunde Fettsäuren. Die Menge der Zusätze muss zwar mit den gesetzlichen Regelungen übereinstimmen, aber es wurden bis jetzt keine Studien darüber veröffentlicht, welchen Einfluss diese Zusatzstoffe auf unsere Gesundheit haben.
  1. Milchprodukte vermeiden. Der Grund, weshalb man bei der Paleo-Diät auf Milch verzichtet, ist gleich wie bei Getreide: Auch Milch anderer Tiere steht bei den Menschen erst seit relativ kurzer Zeit – seit etwa 10.000 Jahren – auf dem Speiseplan. Kuhmilch enthält einige Wirkstoffe, die für die menschliche Verdauung nicht optimal sind (wie z.B. Laktose). Darüber hinaus kommen in Milch tierische Hormone vor, die den Körperfettanbau ankurbeln.
  1. Fettsäuren. Man soll das Fettsäureverhältnis zwischen Omega3- und Omega6-Fetten genauer im Auge behalten. Heutzutage werden große Mengen an Pflanzenfetten verzehrt. Dadurch wird die Dominanz der Omega6-Fettsäuren in der täglichen Ernährung gefördert, die Omega3-Fettsäuren kommen dagegen immer weniger zum Vorschein. Dieses ungleiche Verhältnis kann schlimme und negative Folgen für die Gesundheit haben (Entzündungen oder Insulinresistenz wegen Omega3-Mangel).
  1. Obst nur in Maßen. Es kann nicht bestritten werden, dass Obst gesund ist. Allerdings beinhalten viele Obstsorten viel Zucker (vor allem als Fruktose). In einem halben Apfel befindet sich beispielsweise ein gehäufter Teelöffel Zucker. Früher hatte man viel weniger Obst verzehrt als heute. Indem man mehr Beere, wie Heidelbeere oder Erdbeere, als andere Obstsorten verzehrt, kann der Zuckerkonsum besser kontrolliert werden.

Paleo-Diät und Fitness

Sportler stellen höhere Ansprüche an die Ernährung als Menschen, die keinen Sport treiben. Der Kalorienverbrauch ist bei körperlich aktiven Leuten höher und sie benötigen zum Beispiel mehr Proteine, um das Muskelwachstum zu unterstützen und für eine ausreichende Regeneration zu sorgen. Trotz des grundsätzlichen Kohlenhydratverzichts ist Paleo-Diät keine LowCarb-Diät – mit Bananen, Reis oder Kartoffeln kann man dem Körper auf gesunde Weise eine optimale Kohlenhydratversorgung gewährleisten. Der Energieschub in Form von Kohlenhydraten (20 bis 44 Prozent der pro Tag verzehrten Kalorien) reicht für ein intensives Ausdauer- oder Krafttraining aus. Achte vor allem auf die Wahl der Kohlenhydratquelle, weil Getreide (wie z.B. Haferflocken) bei der Paleo-Diät nicht erlaubt sind. Dafür kann man Alternativen bei Karotten, Brokkoli, Süßkartoffeln, Kürbis wie auch Grün- und Weißkohl finden. Die notwendigen Eiweißmengen findest du im Fisch, Fleisch und in Nüssen. Gesunde und wertvolle Fettsäuren liefert Oliven- oder Kokosöl. Die Vitamine und Mineralstoffe bekommt der Körper mit frischem Obst und Gemüse. Paleo-Diät stellt also auch für sportlich aktive Menschen eine willkommene Alternative dar.

Das sind die Vorteile von Paleo-Diät kurz zusammengefasst:

  • eine verbesserte Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden
  • vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung
  • der Körper bekommt alle wichtigen und lebensnotwendigen Nährstoffe
  • Krankheitsbilder von einigen schlimmen Erkrankungen werden mit Paleo-Diät besser (wie beispielsweise diverse Hautkrankheiten, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
paleo diät - steinzeitdiät

Die Paleo Diät wird auch treffend als Steinzeitdiät bezeichnet. (c)Bigstockphoto.com/91226438/antimartina

Paleo-Ernährung: Rezepte für einen Tag

Beispiel für einen Paleo-Frühstück:

Spiegelei mit Schinken

Zutaten:

  • 2 Spiegeleier
  • 25g Schinken
  • 90g bzw 1/2 Apfel
  • 1 EL Schmand oder saure Sahne

Zubereitung: Schmand oder Sahne mit etwas Salz, Schnittlauch und Pfeffer anrühren und als Dip für das Rührei oder Schinken bereithalten. Mit dem Apfel bekommst du einen Kohlenhydratschub, mit Zimt bestreut schmeckt es besonders lecker.

Zum Mittag:

Gebratene Makrele an Salat

Zutaten:

270g Makrele

600g Kohlrabi

500g Radieschen

Zubereitung: Die Makrele mit etwas Butter bestreichen, salzen, und bei 160 Grad für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben. In dieser Zeit Kohlrabi und Radieschen in Würfel klein schneiden, vermischen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Abendessen: Garnelensalat

Zutaten:

  • 90g Garnelenfleisch
  • 150g Kohlrabi
  • 100g Karotten
  • 6g Pekannüsse

Zubereitung:

Die Garnelen zerlegen und abspülen. Den Kohlrabi in breite Scheiben schneiden und mit Küchenreibe in dünne Streifen reiben, danach die Karotten mit der Reibe verarbeiten. Kohlrabi und Karotten in einer Schüssel zusammen vermischen. Mit einem Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Zum Schluss die Garnelen und die Pekannüsse darauf streuen.

Fazit

Die Steinzeiternährung ist keine richtige Diät, sondern vielmehr ein Lebensstil, bei dem die Ernährung auf Dauer umgestellt werden soll. Die Paleo-Diät ist kein strikter Diät-Plan mit genau abgemessenen Mengen an Lebensmitteln, die am Tag verzehrt werden dürfen. Was man lediglich beachten muss, sind die allgemeinen Ernährungsregeln. Für Sportler ist die Steinzeiternährung kein Hindernis – im Gegenteil, sie bekommen mit der Paleo-Diät alle Nährstoffe, die sie brauchen. Die Umsetzung der Diät könnte sich jedoch manchmal im modernen und schnelllebigen Leben als etwas umständlich gestalten. Ein Nachteil ist vielleicht der Preis: Um täglich Fisch und Fleisch zu essen, möglichst als Bio-Produkte, kann auf Dauer teuer und zu sehr auf Eiweiß ausgelegt werden.

7 Tipps zur Paleo Diät (Steinzeitdiät) + Rezeptvorschläge
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Detox Diät/Kur | Entschlacken und Entgiften

Den Begriff „Detox“ kennt man aus dem Fernsehen, Internet oder Zeitschriften. Über Detox wird zurzeit viel diskutiert. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet „Entgiftung“ (engl. „detoxication“). In dem Namen steht schon das Programm dieser Diät-Kur beschrieben: Detox-Kur hilft dabei, den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Die Kur dauert in der Regel zwischen drei Tagen und drei Wochen. In dieser Zeit setzt man ein spezielles Diät-Programm um.

So funktioniert die Detox Diät

Viel Gemüse für die Detox Diät (c) Bigstockphoto ID: 125202926 |monticello

Viel Gemüse für die Detox Diät (c) Bigstockphoto ID: 125202926 |monticello

Im Verlauf der Kur verzichtet man größtenteils auf die fettigen, tief gefrorenen und gesüßten Produkte – gesundes Essen ist das Programm! Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel wirken entgiftend und entschlackend. Während der Diät sollte man zudem viel trinken, damit die Giftstoffe aus dem Körper „herausgespült“ werden. In dieser Zeit sollte man auf extreme sportliche Aktivitäten verzichten, dem Körper stattdessen viel Ruhe gönnen und ihn mit Entspannungsübungen oder Yoga beschäftigen. Leichte Sportarten und Bewegung an der frischen Luft sind jedoch erlaubt. Das regt den Stoffwechsel zusätzlich an.

Gos und NoGos während einer Detox-Kur

Das darf man nicht machen:

  • Kaffee, schwarzer Tee, gesüßte Getränke oder Alkohol trinken
  • viel und hart arbeiten
  • zu wenig schlafen
  • Tabak rauchen
  • Milchprodukte und Weißmehl sind tabu
  • Sport im Übermaß betreiben
  • Fleisch essen

Folgendes darf und sollte man bei einer Detox-Diät machen:

  • möglichst viel schlafen
  • den Körper und Geist entspannen
  • Spazieren
  • Obst und Gemüse essen
  • Wasser oder Kräutertee trinken – 2 bis 3 Liter am Tag
  • Wechselduschen nehmen

Diese Maßnahmen bringen den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Vor allem am Anfang stellt die Detox-Diät eine wahre Herausforderung an die Teilnehmer. Dabei ist nicht nur das Hungergefühl, gegen das man kämpfen muss, sondern auch leichte Kopfschmerzen und Kräfteminderung, die einem zu schaffen machen. Wenn man jedoch die ersten drei Tage der Kur überwunden hat, nehmen die Beschwerden immer mehr ab und man fühlt sich viel besser.

Was bringt eine Detox-Diät wirklich?

(c) Bigstockphoto ID: 90609902 | dolgachov

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Solche Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Magen- oder Hautprobleme, Kopfschmerzen und Schlappheit können ein Zeichen dafür sein, dass man seinem Körper eine Pause gönnen sollte. Dafür muss man nicht radikal gleich das volle Programm machen und über drei Wochen eine Entgiftungskur absolvieren. Ein Detox-Tag in der Woche reicht in vielen Fällen aus, um sich besser und vitaler zu fühlen. Also, wenn du

  • übergewichtig bist
  • oft krank bist (ein schwaches Immunsystem)
  • nicht gut schlafen kannst
  • oft müde und schlapp bist
  • einen Dauerstress im Alltag oder im Job hast
  • Probleme mit der Verdauung hast

dann ist es ein guter Zeitpunkt, eine Detox-Diät zu starten. Am ersten Tag der Diät sollte man sich von „Altlasten“ befreien und den Darm durchspülen. Dafür nimmt man am besten Bittersalz oder verwendet eine Darmspülung. Am Anfang isst man vor allem viel Gemüse und trinkt überwiegend reichlich stilles Wasser (mindestens 2-3 Liter).

Die beste Zeit für eine Detox-Diät

Traditionell werden Fasten- oder Entschlackungskuren im Frühjahr oder im Herbst durchgeführt. In beiden Jahreszeiten hilft Detox-Kur, den Körper auf eine neue Jahreszeit vorzubereiten. Detox hilft auch, die überflüssigen Pfunde zu verlieren. Damit die wertvollen und gesunden Nährstoffe von dem Körper optimal verwertet werden können, müssen ihn erst die Giftstoffe verlassen. Die meisten Giftstoffe befinden sich in den Fettzellen des Körpers und werden bei Fettstoffwechsel befreit.

8 Tipps für eine erfolgreiche Detox-Diät

Smoothies als Teil der Diät | (c) Bigstockphoto ID: 95531897 | dolgachov

Smoothies als Teil der Diät | (c) Bigstockphoto ID: 95531897 | dolgachov

Hilfreiche Tipps für eine Detox-Diät:

  1. Vorbereitung ist ganz wichtig. Eine Detox-Diät bedeutet zumindest am Anfang eine Stresssituation für den Körper und Geist, deswegen ist eine Vorbereitung auf das Fasten ganz wichtig. Man sollte sich ein klares Ziel der Detox-Diät vor Augen führen und gegebenenfalls notieren, ob man mit der Diät abnehmen oder vitaler wirken will. Ein klares Ziel erleichtert die Aufgabe. Einige Tage davor versucht man nach und nach auf die Süßigkeiten, Fleisch und Kaffee zu verzichten.

 

  1. Der richtige Zeitpunkt für eine Detox-Diät. Man muss sich dessen bewusst werden, dass eine Detox-Kur mit radikalen Einschränkungen bei der Wahl der Lebensmittel verbunden ist. Das kann in manchen Situationen zu Problemen führen, deswegen ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes enorm wichtig, um diese Zeit besser zu überwinden. Die Zeit nach einem entspannten und ausgedehnten Urlaub, nach größeren Feierlichkeiten oder Festen (wie Weihnachten) dürfte dafür optimal sein und kann dieses Vorhaben unterstützen.

 

  1. Mit Smoothies eine Abwechslung herbeiführen. Feste Mahlzeiten sind bei einer Detox-Diät morgens und abends nicht erlaubt. Das sollte den Entgiftungsprozess ankurbeln. Ein Smoothie zu diesen Tageszeiten wäre eine sehr gute Alternative.Beispiele für einen grünen Smoothie:
    Bananen-Spinat Smoothie
  • 2 Bananen
  • 125g Babyspinat (1 große Handvoll oder 1 Schälchen)
  • 100ml WasserApfel-Birnen Herbst-Winter Smoothie
  • 2 Äpfel/Birnen
  • 125g Feldsalat oder Grünkohl (1 Schälchen)
  • 100ml Wasser

 

  1. Mit dem Hungergefühl am Anfang umgehen können. Das Hungergefühl in den ersten 2-3 Tagen einer Entgiftungs-Diät ist etwas ganz Normales, schließlich wird die Ernährung komplett umgestellt und man verzichtet auf viele Produkte, die man sonst jeden Tag verzehrt. Damit das Hungergefühl nicht zu stark zu Leibe drückt, kann man sich mit kaltem Wasser mit Kohlensäure eine Hilfe verschaffen. Die Kohlensäure täuscht ein Sättigungsgefühl vor, durch die Kälte des Wassers steigt zudem der Energieverbrauch des Körpers.

 

  1. Ja zu Gemüsesorten mit Bitterstoffen. In Spargeln und Chicorée kommen viele Bitterstoffe vor. Bitterstoffe sind Verbindungen von Wirkstoffen, die aus verschiedenen Kräutern mit einem bitteren Aroma zusammengesetzt sind. Diese einzigartige Verknüpfung macht diese Stoffe zu einem Stärkungsmittel, das unter anderem die Verdauung fördert. Die Bitterstoffe beschleunigen das Sättigungsgefühl sowie reduzieren den Wunsch, nach etwas Süßem zu greifen.

 

  1. Den Körper mit einem gesunden Schokoladenersatz täuschen. Manche tun sich schwer, während einer Diät auf Süßes verzichten zu müssen. Süßigkeiten sind jedoch bei Entgiftungskur tabu. Um diese Regeln umzugehen, kann man in dieser Zeit zu Rotbuschtee greifen. Flavonoide, die in diesem Tee vorkommen, verleihen dem Getränk ein süßes Aroma. Darüber hinaus ist Rotbuschtee sehr gesund: Er enthält viele Antioxidantien, die vor negativen Umwelteinflüssen schützen und die freien Radikalen bekämpfen.

 

  1. Ölziehen fördert die Entgiftungsprozesse. Das traditionelle Ölziehen ist schon seit langer Zeit bei der indischen Heilkunst Ayurveda bekannt. Jeden morgen nimmt man dafür eine Teelöffel Sonnenblumen- oder Sesamöl in den Mund und bewegt ihn zwischen den Zähnen hin und her. Nach ein paar Minuten spuckt man dann die Flüssigkeit aus und spült den Mund mit Wasser aus. Das Öl bindet die Giftstoffe und hilft diese aus dem Körper zu entfernen.

 

  1. Sport ja, aber mit Vorsicht. In den Tagen der Diät sollte man sich zwar auf der frischen Luft bewegen und Entspannungsübungen praktizieren, ein hartes körperliches Training ist jedoch untersagt. Den Körper zu Höchstleistungen zu bringen kann sich während einer Detox-Kur negativ auswirken, weil die Nährstoffzufuhr radikal reduziert wurde. Halbe Stunde Joggen oder Nordic Walking ist allerdings ok. Gymnastikübungen oder Yoga, am Morgen praktiziert, kurbeln zusätzlich den Stoffwechsel an.

Vorteile der Detox-Diät

Die Entgiftungs-Diät bringt für den Körper einige entscheidende Vorteile mit:

  1. Hilfe bei Gewichtsverlust. Während der Kur nimmt man in der Regel weniger Kalorien zu sich als sonst, was beim Abnehmen hilft. Wichtig: Nach der Kur sollte man die Ernährung dauerhaft umstellen, um die positiven Effekte einer Diät (u.a. Gewichtsverlust) nicht zu verlieren (Jo-Jo-Effekt).
  2. Man ist energiegeladener. Nach einer erfolgten Detox-Diät fühlt man sich voller Energie und vitaler. Das liegt unter anderem daran, dass man sich in dieser Zeit ausschließlich von gesunden Produkten ernährt hat.
  3. Bessere Haut. Detox-Diät hilft, das Hautbild zu verbessern. Um den Effekt zu verstärken, ist es ratsam während der Kur eine Sauna zu besuchen, um die Hautporen von den Giftstoffen zu befreien.
  4. Immunsystem auf Hochtouren. Nach einer Entgiftung funktioniert das Abwehrsystem effizienter und wird allgemein stärker.
  5. Geistige Fähigkeiten verbessern sich. Entgiften befreit den Kopf. Man kann besser und klarer denken. Das liegt auch an den Giftstoffen, die überall im Körper, auch im Gehirn, eingenistet sind.
  6. Man fühlt sich leichter. Das ist kein Wunder – man ersetzt alle schwer verdaulichen Produkte, wie Fleisch oder Süßigkeiten, durch leichte Sachen wie Obst oder Gemüse. Schon alleine dadurch fühlt man sich automatisch befreiter und leichter.
  7. Detox-Diät als Anti-Aging Mittel. Die Umweltgifte beschleunigen den Alterungsprozess der Zellen im Körper. Eine Entgiftung verlangsamt diesen Prozess und bringt damit Anti-Aging-Vorteile mit. Die schlimmsten Akteure in diesem Zusammenhang sind die freien Radikale, die den Alterungsprozess am stärksten beeinflussen. Eine dauerhafte gesündere Ernährungsweise bringt die freien Radikale unter Kontrolle und verlangsamt den Alterungsprozess.
  8. Erhöhte Lebensqualität. Nach einer Entgiftungsdiät fühlt man sich körperlich und geistig viel fitter und besser. Auch optisch scheint eine Detox-Diät dem Körper gut tun und zu einem jüngeren Erscheinungsbild verhelfen.

Nachteile einer Detox-Diät

Eine Detox-Diät ist jedoch auch mit kleinen Nachteilen verbunden:

    1. Mangelerscheinungen möglich. Da man bei einer Entgiftungskur auf relevante Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffquellen verzichtet (Milchprodukte und Fleisch), kann es bei länger andauernden Diäten zu Mangelerscheinungen kommen.
    2. Es wurde nach wie vor nicht wissenschaftlich bewiesen, dass der Körper nicht in der Lage sei, sich selbst – ohne Hilfe von außen – von den Giften zu befreien.
    3. Entgiftung über die Haut, wie Fußbäder, funktioniert nicht und ist nur ein Werbe-Gag.
    4. Gefahr eines Jo-Jo-Effekts ist durchaus vorhanden.

Fazit

Eine Detox-Diät ist auf jedem Fall zu empfehlen, allerdings bedarf es einer Disziplin und dauerhafter Umstellung der Ernährung, um einerseits den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden und andererseits die Effekte der Diät auf Dauer zu genießen.

Weitere Infos zu den Themen Entschlackung und Entgiftung:

http://www.sixpack.at/entschlacken-und-den-koerper-entgiften-gehts/

Detox Diät/Kur | Entschlacken und Entgiften
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Stoffwechseldiät | Infos und Wochenplan

Alle Stoffwechseldiäten haben eines gemeinsam: Sie sollen den Energieverbrauch erhöhen und den Stoffwechsel beschleunigen. Im Allgemeinen erreicht man das durch eine Ernährungsumstellung: Die Kohlenhydrate werden aus dem Speiseplan größtenteils verbannt, dafür verzehrt man verstärkt Fette und Eiweiß. Begleitend sollte man viel Sport treiben und sich regelmäßig bewegen, was zusätzliche Kalorien schmelzen lässt und den Stoffwechsel auf Trab hält. Auf diese Weise versprechen manche Stoffwechseldiäten eine Gewichtsreduzierung von bis zu 10 Kilogramm innerhalb von wenigen Wochen. Das dürfte jedoch kein Wunder sein und ist auf die reduzierte Lebensmittelmenge während der Diät zurückzuführen. Um dem Jo-Jo-Effekt entgegenzuwirken, reicht es nicht, nur während einer Stoffwechseldiät auf die Ernährung und zugeführte Kalorien zu achten. Man soll dauerhaft seine Essgewohnheiten umstellen, um sein Wunschgewicht auf Dauer zu behalten. Darüber hinaus sollen Menschen, die an Diabetes oder Gicht leiden und nierenkrank sind, nur Ernährungspläne verwenden, die von Ernährungswissenschaftlern erstellt wurden und eine Diät nur nach Absprache mit ihrem Hausarzt anfangen.

So funktioniert der Stoffwechsel

(c) Bigstockphoto ID: 106139090 | master1305

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Stoffwechsel (Metabolismus) beinhaltet die einzelnen Schritte von der Nahrungsaufnahme, den Transport durch den Körper, die Verarbeitung und Verwertung der Nährstoffe bis hin bis zu ihrer Entsorgung. Daraus entsteht die Energie, die der Körper braucht, um überhaupt funktionsfähig zu bleiben. Jeder Körper ist anders und braucht unterschiedliche Energiemengen, um sein Grundfunktionen aufrechtzuerhalten. Das nennt man Grundumsatz. Auch wenn man sich nicht bewegt oder gar schläft, arbeitet der Stoffwechsel und verbraucht Energie. In der Regel gilt: Je höher der Grundumsatz, desto mehr Energie wird von dem Körper in dem Ruhestand verwertet und desto mehr Arbeit muss der Stoffwechsel leisten und schneller sein. Das ist eben das Ziel der Stoffwechseldiät – den Stoffwechsel auf Touren zu bringen. Unglücklicherweise passiert bei den meisten Diäten genau das Gegenteil, genau wie dann, wenn man hungert. Der Körper bekommt von außen weniger Nährstoffe zugeführt. Für den Körper ist das ein Alarmsignal: Er schaltet den Stoffwechsel auf Sparflamme um, der Grundumsatz wird gesenkt, der Stoffwechselofen wird immer langsamer, die Fettpolster bleiben geschont oder setzen ein. Auf der Waage kann man zwar einen leichten Gewichtsrückgang feststellen, allerdings ist das meistens nur Wasser oder leider die Muskelmasse.

Stoffwechseldiät: die Grundlagen

Darauf, wie schnell der Stoffwechsel arbeitet, haben wir meistens keinen Einfluss. Bei manchen Menschen ist der Stoffwechsel einfach schneller als bei anderen. Diese Personen können vom Glück reden: Sie verbrauchen schnell ihre Energie und bauen kein überflüssiges Gewicht auf. Die anderen müssen halt ihrem Stoffwechsel einen Schub geben, damit sich keine Fettablagerungen ansammeln beziehungsweise die bestehenden verschwinden. Es gibt verschiedene Arten der Stoffwechseldiäten. Zu den bekanntesten gehören die Max-Planck-Diät, die Blutgruppendiät und Metabolic Balance. Der Ernährungsplan einer Stoffwechseldiät sieht ähnlich aus wie der Speiseplan bei einer Low-Carb-Diät aus: Die Kohlenhydrate sind in beiden Fällen kaum zu finden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Kohlenhydrate bestehen aus Zuckerkonstruktionen. Zucker hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Blutzuckerschwankungen, nach der Kohlenhydrataufnahme steigt der sofort an, um dann wieder rapide zu sinken. Diese Schwankungen sind gefährlich und können zu Heißhungerattacken führen. Man verspürt Hunger, obwohl der Körper in diesem Moment mit Energie bestens versorgt ist. Die Folge ist die Gewichtszunahme.

Das darf man essen

Damit eine Stoffwechseldiät gut funktioniert, sollte man die Lebensmittel sorgfältig auswählen. Die folgenden Produkte sollten bei einer Stoffwechseldiät bevorzugt werden:

  1. Milchprodukte (Milch, Käse, Naturjoghurt)
  2. Gemüse (Sojabohnen, Grüne Bohnen, Auberginen, Tomaten, Artischocken, Gurken, Paprika)
  3. Getreideprodukte und Kartoffeln (Roggenvollkornbrot, Vollkornhaferflocken, Vollkornreis)
  4. Fleisch/Geflügel (Huhn, Eier, Rindfleisch und Schweinefleisch mager)
  5. Fisch (Karpfen, Hering, Dorsch, Sardine, Makrele, Aal, Lachs)
  6. Obst (Äpfel, Orangen, Grapefruit)
  7. Öle (Raps-, Leinsamen-, Oliven- und Wallnussöl)

Alle gesüßten Getränke und Süßigkeiten haben bei Stoffwechseldiät nichts verloren. Wegen Fruchtzucker soll auch Obst in Maßen verzehrt werden. Manchmal kann man doch von Heißhungerattacken heimgesucht werden. In diesem Fall sollte man den Körper austricksen, indem man

  • ein hart gekochtes Ei isst
  • ein Glas Wasser trinkt
  • eine halbe Becher Naturjoghurt zu sich nimmt
  • zwei Scheiben mageren Schinken isst
  • oder auf Rohkost – Karotte, Gurke – setzt.

Diese Snacks sind gesund, stillen den Heißhunger und lassen nicht zu, dass der Blutzuckerspiegel plötzlich nach oben schießt. Stoffwechseldiät bewirkt nicht nur einen gewissen Gewichtsverlust, sondern die Diät sollte auch dazu animieren, den Lebensstil langfristig umzustellen. Die alten Gewohnheiten sollten übers Bord geworfen werden. Zu große Portionen oder vor dem Fernseher naschen sollten der Vergangenheit gehören.

Stoffwechseldiät oder Stoffwechselkur?

Die beiden Termine sollte man nicht durcheinanderbringen, weil sie sich voneinander grundsätzlich unterscheiden. Eine Stoffwechselkur geht über 21 Tage und während dieser Zeit hält man sich an die Vorgaben einer normalen Stoffwechseldiät, zusätzlich unterstützt man den Stoffwechsel durch die Einnahme hochwertiger Vital- und Mineralstoffe. Auch homöopathische Mittel können ein Teil solcher Kur sein. Eine Stoffwechseldiät basiert alleine auf einer entsprechenden und auf Dauer durchgeführten Ernährungsumstellung. Weitere Infos zur Stoffwechselkur finden Sie auch unter www.infoline.at.

So sieht eine Woche mit der Stoffwechseldiät aus:

(c) Bigstockphoto ID: 120150284 | Rawpixel.com

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Ein wöchentlicher Speiseplan könnte bei der Stoffwechseldiät wie folgt aussehen:

  1. Tag:

Frühstück: Schwarzer Kaffee oder ungesüßter Tee

Mittagessen: Portion Spinat oder grüner Salat, dazu 2 gekochte Eier.

Abendessen: Fleisch (Steak oder Wurst), nicht paniert.

 

  1. Tag:

Frühstück: Kaffee schwarz und ein Brötchen (ohne Belag)

Mittagessen: Fleisch, Gemüsesalat und Obst

Abendessen: Fleisch, z.B. Geflügel

 

  1. Tag:

Frühstück: Schwarzer Kaffee, ein Brötchen ohne Belag

Mittagessen: 2 gekochte Eier, dazu ein Gemüsesalat

Abendessen: Fleisch + Gemüsesalat

 

  1. Tag:

Frühstück: Schwarzer Kaffee + ein Brötchen ohne Belag

Mittagessen: 1 gekochtes Ei, ein bisschen Käse und Gemüse

Abendessen: 1 Naturjogurt + Obst

 

  1. Tag:

Frühstück: Schwarzer Kaffee, etwas Gemüse und eine Zitrusfrucht, zum Beispiel eine Orange

Mittagessen: Fisch (z. B. Lachs oder Thunfisch (im eigenen Aufguss), grüner Salat oder Spinat.

Abendessen: Fleisch und Grüner Salat

 

  1. Tag:

Frühstück: Schwarzer Kaffee und ein Brötchen (ohne Belag)

Mittagessen: z.B. ein Steak

Abendessen: 2 gekochte Eier + Gemüse

 

  1. Tag:

Frühstück: Tee (ohne Zucker!) + eine Zitrusfrucht

Mittagessen: Fleisch + Spinat

Abendessen: Ab jetzt kann man eigentlich essen, worauf man wieder Lust hat – aber bitte in Maßen!

Vor- und Nachteile der Stoffwechseldiät

Das gehört zu den Vorteilen der Stoffwechseldiät:

  • bis zu 5 Kilogramm Gewichtsabnahme innerhalb von 2 Wochen möglich
  • der Speiseplan besteht überwiegend aus Produkten, die den Stoffwechsel ankurbeln
  • wenig Kohlenhydrate
  • man hilft mit der Diät, seinen Körper zu entschlacken und zu entgiften

Die Nachteile im Überblick:

  • wird die Ernährung nicht auf Dauer umgestellt, droht Jo-Jo-Effekt
  • auf Dauer ist diese Ernährungsweise zu einseitig und nicht gesund
  • hohe Eiweißaufnahme, die zu Nierenschäden führen kann
  • ein hohes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen wird dabei gefordert
  • Frühstück bringt dem Körper zu wenig Energie, um in den Tag zu starten

Fazit

Die Stoffwechseldiät kann beim Abnehmen helfen. Es kann gut funktionieren, wenn man schnell vor dem Urlaub ein Paar überflüssige Pfunde verlieren möchte, um eine Strandfigur zu haben. Auf Dauer ist jedoch ein Jo-Jo-Effekt nicht auszuschließen, wenn man seine Ernährung nicht dauerhaft umstellt. Es wurde bis jetzt nicht wissenschaftlich bewiesen, dass ein gleichmäßiger Blutzuckerspiegel die Gewichtsabnahme unterstützt. Damit wird auch, wissenschaftlich betrachtet, die Wirkung der Stoffwechseldiät infrage gestellt. Ob die Stoffwechseldiät den Stoffwechsel dauerhaft beschleunigt, weiß man auch nicht genau.

Stoffwechseldiät | Infos und Wochenplan
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Wie effektiv ist eine Eiweiß Diät ?

Menschen, die schon einmal im Leben eine Diät ausprobiert haben, wissen, wie schwer es ist, nach einer durchgeführten Diät das Gewicht auch weiterhin auf dem gewünschten Niveau zu halten. Diäten werden meistens mit Entbehrungen und Verzicht in Verbindung gebracht. Der Frust ist umso größer, wenn danach der Jo-Jo-Effekt ansetzt und das Gewicht den Ausgangspunkt erreicht hat. Nicht jede Diät hält das, was sie verspricht. Allerdings lassen sich mit einer Eiweißdiät manche Mythen und Irrglauben zerstören und erfolgreich abnehmen.

Erfolgreiche Diäten: Mythen und Wahrheit

Noch vor nicht zu langer Zeit war man fest davon überzeugt, dass man überflüssige Fettpolster nur dann erfolgreich bekämpfen kann, wenn Fette aus dem Menü rigoros gestrichen werden. Dieser Irrglaube wurde zum Glück widerlegt. Inzwischen weiß man bestimmt, dass fettreduzierte Ernährungsstrategien mit dem bekannten Jo-Jo-Effekt enden. Wenn du aus deiner Nahrung die Fette streichst und diese durch vermehrte Kohlenhydratzufuhr ersetzt, so wird sich der Fettabbau mit der Zeit verlangsamen, bis er schließlich vollkommen zum Erliegen kommt. Kohlenhydrate stoppen nämlich tatsächlich den Fettstoffwechsel – du nimmst kein Fett ein und wirst trotzdem immer dicker! Nur Fette und Eiweiße sind in der Lage, den Stoffwechsel anzukurbeln, was zu Fettabbau führt. Eine hohe Proteinzufuhr hat einen positiven Einfluss auf das Metabolismus. Darüber hinaus wird dadurch die Muskulatur aufgebaut und Bindegewebe gestärkt. Eiweißdiät gehört heute zu den populärsten und effektivsten Ernährungsformen, und zwar ohne den Jo-Jo-Effekt hervorzurufen.

Gewichtsabnahme ohne Hungergefühl

Schon die Astronauten wurden mit einer Form der Eiweißdiät in Form gehalten: In den sechziger Jahren bekamen die Astronauten, die ins Weltall geschickt wurden, spezielle Nahrung auf den Weg, die besonders proteinreich war. Das sollte vor allem dem Muskelabbau vorbeugen, der im schwerelosen Zustand eine Gefahr für die Astronauten darstellt. Danach wurde diese Ernährungsmethode auch im Alltag angewendet und perfektioniert. Zu den bekanntesten Eiweißdiäten gehören unter anderen die Atkins- und die Dukan-Diät, außerdem hat die sogenannte Low-Carb-Diät viele Anhänger, insbesondere unter Sportlern. Bezeichnend für die Eiweißdiäten ist der hohe Gewichtsverlust in den ersten Tagen, weil der Körper in dieser Zeit viel Wasser verliert. Das passiert, weil bei einer kohlenhydratarmen Ernährung der Organismus auf Glykogen als Energielieferant zurückgreift, der zusammen mit Wasser gespeichert ist. Eine hohe Eiweißzufuhr bedeutet auch weniger Glucose in der Nahrung. Die Folge: Der Körper hat keine andere Wahl, als sich mit der Energie aus den Fettdepots zu versorgen. Bezeichnend für diese Art von Diät ist die Tatsache, dass bei proteinreicher Ernährung fast keine Heißhungerattacken zu befürchten sind. Eiweiße und Fette stillen nämlich das Hungergefühl besser als Kohlenhydrate und lassen den Blutzuckerspiegel, anders als bei Kohlenhydraten, in Balance.

Diese Lebensmittel enthalten viel Eiweiß

Um eine Eiweiß Diät erfolgreich zu gestalten, brauchst du natürlich Lebensmittel, die besonders eiweißreich sind. Dazu gehören z.B. Fleisch, Fisch, verschiedene Milchprodukte wie Joghurt, Milch, magere Käsesorten und Eier. Auch bestimmte Pflanzen, wie Bohnen, enthalten viel gesundes Eiweiß. Während der Diät solltest du auf Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt verzichten. Nudeln, Reis, Brot und Kartoffeln sind in dieser Phase kontraproduktiv. Wenn schon, dann solltest du den Verzehr solcher Produkte reduzieren und diese nicht direkt vor dem Schlafengehen zu sich nehmen. Neben Eiweißen solltest du in deiner Eiweißdiät Fette berücksichtigen, die den Stoffwechsel beschleunigen und für das normale Funktionieren mancher Körperorgane unentbehrlich sind. Weitere Infos zu proteinreichen Lebensmitteln findet Ihr zum Beispiel unter www.protein.de.

Supplementierung in der Diätphase

Falls die Zeit für eine Mahlzeitvorbereitung nicht ausreichend vorhanden ist, kannst du auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die besonders eiweißhaltig sind. Das könnten zum Beispiel Proteinpräparate mit hoch dosierten und hochwertigen Proteinquellen sein, die eine hohe biologische Wertigkeit aufweisen. Des Weiteren kannst du sich mit Casein Protein Präparaten versorgen, die als Night-Time-Protein bekannt sind und mehr als 80 % Proteinen enthalten (fett- und kohlenhydratarm). Besonders empfehlenswert ist auch Molkeprotein (Wheyprotein). Für unterwegs eignen sich hervorragend Low Carb Proteinriegel, die mit hohem Proteingehalt und Ballaststoffen das Hungergefühl sehr gut stillen können.

Ernährungsplanbeispiel bei einer Eiweiß Diät

So könnte beispielsweise ernährungstechnisch ein Tag aussehen:

  1. Gleich nach dem Aufstehen: 30 Gramm Whey Protein mit 300 Milliliter fettarmer Milch gemixt (Proteindrink)
  2. Frühstück: Rührei aus 3 Eier, dazu Tomaten und etwas Olivenöl
  3. Zwischenmahlzeit: 30 Gramm Power Protein mit 300 Milliliter fettarmer Milch gemixt (Proteindrink)
  4. Mittagessen: Putenschnitzel mit Gemüse
  5. Snack: 30 Gramm Power Protein mit 300 Milliliter fettarmer Milch gemixt (Proteindrink)
  6. Abendessen: Lachsfilet mit Kopfsalat
  7. „Betthupferl“: 30 Gramm Casein Protein mit 300 Milliliter fettarmer Milch gemixt (Proteindrink).

So trainierst du während der Eiweiß Diät

Radfahren ist neben Schwimmen und Laufen das ideale Training während der Eiweiß-Diät

Radfahren ist neben Schwimmen und Laufen das ideale Training während der Eiweiß-Diät

Für einen besseren Diäterfolg solltest du während der Diät zusätzlich auf viel Bewegung setzen. Dank Sport wird der Fettstoffwechsel extra angekurbelt. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang Cardiotraining, wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen (im Fitnessstudio oder draußen). Außerdem sind dafür Spielsportarten bestens geeignet (Squash, Fußball oder Tennis). Nicht zu vergessen ist das Krafttraining, der als Fettkliller bestens zu empfehlen ist. Muskeln brauchen nämlich viel Energie: Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht nur im Ruhezustand etwa 16–18 kcal zusätzlich pro Tag, ohne dass die Muskeln trainiert werden. Setze möglichst auf das Training der großen Muskeln auf – Bein-, Rücken oder Gesäßmuskeln verbrauchen aufgrund ihrer Größe mehr Energie. Die beste Kombination zur Unterstützung deiner Diät ist ein gemischtes Kraft-Cardio-Training. Nach dem Krafttraining sind die Glykogenspeicher fast vollständig ausgeleert, beim anschließenden Ausdauertraining ist dann der Körper gezwungen, die Fettreserven anzuzapfen.

Vor- und Nachteile einer Eiweiß Diät

Das sind die Vorteile einer Eiweißdiät:

  • der Muskelabbau wird gestoppt und der Muskelaufbau gefördert
  • bei geringer Kohlenhydratzufuhr muss der Körper auf die Fettreserven zurückgreifen, was die Gewichtsabnahme beschleunigt
  • Eiweißdiäten verursachen kein verstärktes Hungergefühl, weil die Proteine und Fette gut sättigen können.

Leider hat diese Diätart auch einige Nachteile, die hier zusammenfassend aufgezählt werden:

  • es kann vorkommen, dass die erhöhte Eiweißzufuhr und einseitige Ernährungsweise zu Mangelerscheinungen führt – vor allem einige Vitamine und Mineralien können unzureichend zugeführt werden. Durch Nahrungsmittelergänzungen sollte daher vorgebeugt werden.
  • Proteindiäten belasten den Körper mit Purin und Cholesterin, die auf Dauer zu Gicht und Herzkreislauferkrankungen führen können.
  • Menschen mit Nierenerkrankungen sollten auf eine Eiweißdiät verzichten oder diese zumindest mit einem Arzt konsultieren. Auf eine ausreichende Versorgung mit Wasser während der Diät wird hingewiesen.
  • Kohlenhydratarme Ernährung kann unter Umständen zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen führen (das menschliche Gehirn braucht pro Tag mindestens 120 Gramm Glukose).
Wie effektiv ist eine Eiweiß Diät ?
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Low-Carb-Diät | Erfahrung, Plan und Rezepte

Low Carb Diät ist eine immer populärer werdende Ernährungsart, die bei Muskelaufbau und Abnehmen gute Ergebnisse verspricht. Der Begriff „Low Carb“ kommt aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt „kohlenhydratarm“, womit eine Ernährungsweise arm an Kohlenhydraten gemeint ist. In Deutschland hat diese Art von Diät immer mehr Anhänger. Stars und Prominente wie Heidi Klum, Jennifer Aniston, Julia Roberts, Angelina Jolie oder Beyoncé Knowles haben ihre Umstellung bereits nach den Regeln der Low Carb Diät umgestellt und sind mit den Ergebnissen hochzufrieden. Dabei ist diese Diät eigentlich keine neue Erfindung. Schon in der Steinzeit waren die Menschen hauptsächlich auf Fleisch angewiesen, Kohlenhydratreiche Lebensmittel kannte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das Prinzip der Low-Carb-Ernährung

Die Low-Carb-Diät besteht überwiegend aus proteinreichen Lebensmitteln. Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte stehen jeden Tag auf der Speisekarte, dazu kommen noch gesunde Fette aus Pflanzenölen, Nüssen und Samen. Gemüse und Obst (allerdings nur in geringen Mengen) sind auch der Bestandteil der kohlenhydratarmen Ernährung. Falls der Körper Energie braucht, zapft er normalerweise die Kohlenhydratdepots an, weil diese am schnellsten verfügbar sind. Was passiert jedoch, wenn man sich zuckerarm ernährt und die Kohlenhydratspeicher dauerhaft auf einem sehr niedrigen Level sind? Im solchen Fall wird der Körper gezwungen, sich die benötigte Energie woanders zu holen – nämlich von den reichlich vorhandenen Fettreserven. Auf diese Weise wird Fett verbraucht, das sich meistens an den „ungünstigen“ Stellen abgesetzt hat: an Bauch, an den Hüften und am Po. Die Pfunde schmelzen vor sich hin und wir bekommen eine straffere und fitte Figur.

Halten Sie sich an die 7 Low-Carb-Regeln

Low-Carb-Ernährung bringt eine Ernährungsumstellung mit. Damit man sich am Anfang gut zurecht finden kann, sollte man die folgende Regeln befolgen:

  1. Drei Mahlzeiten am Tag. Diese Regel müssen Sie sich als Erstes einprägen. Bei der Low-Carb-Diät darf man nur drei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen. Irgendwelche Zwischenmahlzeiten, Snacks oder Müsliriegel sind nicht erlaubt, weil dadurch die Nährstoffe nicht optimal genug ins Blut fließen können. Darüber hinaus lassen die Zwischenmahlzeiten den Insulinspiegel nach oben schießen, die Verwertung auf Zellenebene wird dadurch verstört und die nicht verstoffwechselten Produkte setzen sich als Fettgewebe ab. In den fünfstündigen Pausen zwischen den drei Mahlzeiten bekommt der Körper die nötige Ruhe, um sich hauptsächlich auf die Verdauung zu konzentrieren. Die Bauchspeicheldrüse kommt auch zur Ruhe, der Blutzuckerspeigel sinkt und kommt auf die Normalwerte zurück.
  2. Diese Produkte dürfen gegessen werden. Zu den erlaubten Lebensmitteln zählt unter anderen:
  • alle Sorten von Fleisch und Fisch
  • Ei und Milchprodukte (ohne Zuckerzusatz)
  • Obst – da sind alle Beerenarten erlaubt
  • Gemüse – hier kommt vor allem grünes Gemüse, Kräuter und Salate infrage

Diese Lebensmittel sind für eine Low-Carb-Diät ungeeignet:

  • Obst (Bananen, Äpfel, Birnen und weitere Obstarten, die kohlenhydratreich sind)
  • Gemüse – Erbsen, Mais, rote Bohnen und andere, die einen hohen Kohlenhydratanteil aufweisen
  • alle Lebensmittel mit einem hohen Kohlenhydratgehalt, wie beispielsweise Reis
  • alle Teigwaren ohne Ausnahmen, Kartoffeln, Süßigkeiten und Soßen.

Das sind die beliebtesten Low-Carb-Nahrungsmittel:

  • Gemüsesuppe
  • Putenbrustsalat
  • überbackenes Gemüse
  • Omelette
  • Spiegeleier
  • Rinder- oder Hühnerbrühe
  • Frikadellen
  • Thunfischsalat (ohne Öl)
  • Gulaschsuppe
  • Rühreier
  • und Hackbraten.
  1. Bei der Speisenvorbereitung sollten Sie auf folgende Tipps achten:
  • beim Anbraten vom Fleisch spärlich mit Öl und Butter umgehen
  • streichen Sie Innereien von Ihrer Speisekarte
  • verwenden Sie möglichst magere Fleischsorten. Huhn, Pute oder mageres Schwein- oder Rindfleisch sollte bevorzugt werden.
  1. Achten Sie auf Ihre Flüssigkeitszufuhr

Bewusste Ernährung sowie körperliche Aktivität sind zwei Hauptbausteine der Low-Carb-Diät, abgesehen davon, was Ihr persönliches Ziel ist. Der dritte Baustein ist genauso wichtig: ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag ist das Minimum. Trinken Sie genug, dann werden die Fette schneller und besser abtransportiert und ihr Grundumsatz steigert sich. Sportlich aktive Menschen sollten die Flüssigkeitsmenge pro Tag sogar noch erhöhen.

  1. Planen Sie mit Bedacht

Je detaillierter Sie Ihre Ernährung einplanen, desto leichter wird Ihnen fallen, diese zu verwirklichen. Ein Ernährungsplan sollte entsprechend durchdacht werden und auf die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst sein. Achten Sie auch auf eine genügend breite Auswahl an Speisen, damit keine Langeweile aufkommt, die Ihr Projekt zunichtemachen könnte.

  1. Finden Sie eine Low-Carb-Diät, die zu Ihnen am besten passt.

Zurzeit gibt es eine große Auswahl an Low-Carb-Diäten, die sich in manchen Punkten voneinander unterscheiden. Es ist wichtig, dass Sie eine Diät finden, die zu Ihren Gewohnheiten und dem eigenen Lebensstil optimal passt. Zu den gängigsten Low-Carb-Diäten gehören:

  • Strunz-Diät
  • South Beach-Diät
  • Atkins
  • Montignac-Methode
  • Slow Carb
  • oder die New York-Diät.
  1. Bleiben Sie in Bewegung!

Die populärsten Low-Carb-Diäten bestehen nicht nur aus Ernährungshinweisen, sondern beinhalten auch exakte Pläne für ein integriertes Kraft- und Ausdauertraining. Sie können mit einem schnelleren Diäterfolg rechnen, wenn Sie zusätzlich regelmäßig Sport treiben.

Muskelaufbau bei kohlenhydratarmer Ernährung

Die passende Ernährung zu deiner Low-Carb-Diät

Die passende Ernährung zu deiner Low-Carb-Diät

Kohlenhydrate sind für den Muskelaufbau weniger wichtig, als man denkt. Der Körper kann sich wohl problemlos darauf einstellen, die Energie für das Training aus den Fetten anstatt aus den Kohlenhydraten zu ziehen. Die Low-Carb-Diät besteht zu 30 Prozent aus Proteinen. Diese Menge ist vollkommend ausreichend, um den Eiweißbedarf für den Muskelaufbau zu decken. Ohne Kohlenhydrate in täglicher Ernährung dauert es jedoch ein bisschen länger, bis der Muskel das gewünschte Volumen erreicht hat. Allerdings hat kohlenhydratarme Ernährung in Zusammenhang mit dem Muskelaufbau auch seine Vorteile: Mit dieser Diät baut man sofort fettfreie Muskelmasse auf, ohne eine anschließende Definitionsphase durchgehen zu müssen. Kurz gesagt: Sind Kohlenhydrate kaum vorhanden, wird Insulin in kleineren Mengen ausgeschüttet, was einen auf Dauer niedrigeren Blutzuckerspiegel nach sich zieht. Dadurch kommt es weniger zu Fettablagerungen und der Fettstoffwechsel beschleunigt sich.

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